Archiv UX Roundtable Hamburg
Regelmäßige Treffen von Interaktionsdesignern und Usability-Experten. Anspruchsvolle Themen, einfach erklärt.
Jun 2013
Dr. Jürgen Pfeffer: Social Network Analysis: The Role of Computer Science
Die soziale Netzwerkanalyse (SNA) hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem weit verbreiteten und interdisziplinären Forschungsfeld entwickelt, das weltweit immer mehr Forscherinnen und Forscher erreicht; so hat zum Beispiel die „Sunbelt“ Konferenz, das jährliche Treffen des International Network of Social Network Analysis, im Mai 2013 mehr als tausend Forscherinnen und Forscher aus 50 Ländern nach Hamburg geholt. Theorien und Grundkonzepte der SNA entstammen sozialwissenschaftlicher Forschung, welche das Individuum aus dem Mittelpunkt des Interesses rückt und stattdessen auf die soziale Einbettung (das Netzwerk) von Akteuren fokussiert. Werden Netzwerke einzelner Akteure zu sogenannten Gesamtnetzwerken verbunden, werden Fragen der strukturellen Position einzelner Akteure (wer ist wichtig?) und deren Substrukturen (wo sind die Gruppen?) relevant. Die Beantwortung dieser Fragen erfolgt in der Regel mit Verfahren, die auf graphentheoretischen Algorithmen beruhen, z.B. breath-first search. Vor allem im Kontext sehr großer Netzwerke mit Hunderttausenden oder Millionen von Akteuren (z.B. Social Media) entstehen neue Herausforderungen, diese Netzwerke zu verarbeiten sowie traditionelle Algorithmen, in der Regel mit Komplexität , zu optimieren bzw. neue effizientere Algorithmen zu entwerfen. Zusätzliche Herausforderungen betreffen Software Engineering und Architektur, Datenbanken sowie User-Interface Design, Zugang zu und Manipulation von großen Daten, relationale Datenmodelle, Management begrenzter Ressourcen, Anpassungsfähigkeit an situativen Kontext.
Jürgen Pfeffer ist Assistant Research Professor an der School of Computer Science der Carnegie Mellon University in Pittsburgh (USA). Pfeffers Forschung verbindet Netzwerkanalyse mit Theorien und Methoden aus Informationsvisualisierung, Simulation, Data Mining und Textanalyse. Sein Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von Methoden zur Analyse von Dynamiken in großen sozialen Systemen.
Mai 2013
Arno Bublitz: Persuasion Design. Werkzeuge und Prozess. Jenseits der Schlagworte: Wie designen wir Kunden-Interaktion so, dass die Kunden auch wollen? …und nicht nur können!
Nachdem wir im vorletzten UX Roundtable Grundlagen zur unbewußten Wahrnehmung und erste Ansätze zur Aus-Nutzung dieser für die z.B. Conversion Optimierung kennengelernt haben, geht es diesmal dediziert um die Anwendung solcher und ähnlicher Prinzipien im Persuasion Design:
Persuasion Design ist die Disziplin, überzeugende Interaktionen zu gestalten. Aber wie gelingt das? Folgende Punkte werde ich in meinem Vortrag darstellen:
- Warum ist Persuasion Design überhaupt wichtig?
- Welche Werkzeuge für Persuasion Design gibt es? und woher wissen wir, dass sie wirken?
10 Top Tips für mehr Umsatz in jedem Shop durch Persuasion Design(Sorry, dieser Punkt fällt wegen dummen Geschwätzes aus)- Wie läßt sich Persuasion Design in den Gestaltungsprozess einarbeiten?
- Welchen Einfluss haben Markenidentität, Innovation und Experience Design auf Persuasion Design?
Bei Interesse können wir gerne einen Teil des Stammtischs darauf verwenden, Beispiele aus Eurer Praxis zu besprechen.
Zur Einstimmung auf das Thema:
- The science behind persuasive design: Capturing the emotional triggers that transform exploration into action, Straub/Bublitz, Usability Professionals 2009
- Persuation in Design, UXMagazine 2011
Apr 2013
Karsten Meier: eLearning mit Handys in der Berufsschule
Azubis sind viel unterwegs, zwischen Berufsschule, Betrieb und oft auch wechselnden Einsatzorten wie z.B. Baustellen. Ein Lernmedium für diese Zielgruppe sollte mobil sein, wie das Handy. Doch wie können Lehrer die Vorteile eines neues Lernmediums nutzen, ohne selbst Experten der neuen Technologie werden zu müssen?
Hier neue Lösungen anzubieten war Ziel eines Projektes, in dem wir ein "mobiles Lernmanagementsystem" entwickelt und zum Einsatz gebracht haben.
Dieser Vortrag
- zeigt Beispiele aus Sicht der beiden Nutzergruppen, der Schüler und der Lehrer.
- stellt einige allgemein interessante Ergebnisse aus unseren Usabilitytests und Nutzerbefragungen vor.
- wagt auch einen Blick auf die mobile und die serverseitige Technik
- und berichtet über Projektablauf und die Koordination mit Partnern in anderen Städten und anderen Kommunikationskulturen.
Handylearn Projects hat das Projekt gemeinsam mit dem Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung der FernUniversität in Hagen durchgeführt. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Karsten Meier ist Gründer von Handylearn Projects H2H e.K.
März 2013
Rolf Schulte Strathaus: Unbewusste Wahrnehmung der vergessene Supercomputer
Digitale Produkte und Services werden, wie der Rest des Lebens auch, zuerst unbewusst, implizit wahrgenommen, bewertet und gefiltert.
Bei digitalen Services wird das bislang eigentlich nur über empirisch gewonnene Erfahrungen aus Usability-Tests und Beobachtungen in Form von Best-Practices und Usability-Guidelines berücksichtigt. Grundlage für diese Erfahrungen sind aber die grundsätzlichen Funktionen der (impliziten und expliziten) menschlichen Wahrnehmung. Erste Ansätze gibt es eigentlich nur im Neuromarketing und konkret bei der Conversion-Optimierung (Gestaltung von Preisen, Setzen von hohen Referenzpreisen etc.).
Dr. Rolf Schulte Strathaus ist Geschäftsführer der eparo GmbH, und er organisiert seit mehreren Jahren den World Usability Day in Hamburg.
Blogecho von: Rolf
Feb 2013
Frank Wippich: Der Weg zu barrierefreien Apps durch UX Design
Barrierefreiheit im Netz und auf mobilen Endgeräten hat in den letzten Jahren stark an Popularität zugenommen. Aber wie genau entsteht ein barrierefreies "Universal Design" mit exzellenter User Experience?
Dieser Vortrag gibt Einblicke in den Entwicklungsprozess für eine iPhone App. Das Ziel: Sehbehinderten Menschen eine Anwendung zur Verfügung zu stellen, die es ermöglicht, an jedem Ort und zu jeder Zeit gedruckten Text einfach lesen zu können. Dabei wird sowohl auf die verwendeten Methoden zum UX Design eingegangen, als auch über Zufälle und Hindernisse berichtet, die Frank mit seinem Team während des Entwicklungsprozesses widerfahren sind als Handlungsanstoss, Ideengebung und Diskussionsgrundlage für künftige UX Design Projekte mit Barrierefreiheit.
Frank Wippich ist Existenzgründer aus Hamburg und entwickelt mit seiner Firma blindsight Apps für das iPhone und iPad, um Menschen mit Sehbehinderung zu unterstützen. Er wird uns aus seiner Projekterfahrung zum Thema UX Research für barrierefreies Design vortragen und u.a. auch Querbezüge zu Kreativmethoden in einem technischen Entwicklungsumfeld herstellen.
Dez 2012
Sebastian Deterding: 9 1/2 Theses on the Power and Efficacy of Gamification
»Gamification« is: hot, hyped, oversold, misunderstood, unavoidable, a buzzword, a question mark, a quick fix, a huge unfulfilled potential. In the past two years, the notion of infusing digital products and services with game elements to make them more engaging has been stirring up the digital industries. Multiple vendors have sprung up that sell gamification as a software service, and ‘gamification gurus’ are beginning to litter the online airwaves like ‘social media experts’ in years before. Are points and badges mere indulgences for the faithful flock looking for redemption in loyalty programs? Or is there something worth salvaging?
In nine (and a half) theses, this talk will walk you through the precursors and parallels of gameful design, question trends and definitions, reveal the hidden back story, muse about the future, and answer the question: What are we as designers to make of this?
9.5 Theses on the Power and Efficacy of Gamification /Video at Microsoft Research
9.5 Theses on the Power and Efficacy of Gamification /179 Slides
Chocomel Experiment: Water Shootout Amsterdam
More about Sebastian at codingconduct.cc

Nov 2012
Tanja Döring und Axel Sylvester: FabLab
Da Computertechnologie in immer mehr Geräte und Bereiche integriert wird, spielen bei der Gestaltung neuer User Interfaces heute zunehmend auch Hardwaredesign, Materialienbearbeitung und Elektronikkenntnisse eine Rolle. Um derartige Projekte entwickeln und umsetzen zu können, brauchen User Interface und User Experience Designer_innen – aber auch jede_r DIY (Do it yourself) Interessierte – mehr als einen Rechner. Sie brauchen Werkzeuge, Maschinen, Expertise und Unterstützer, wie sie in einem Fab Lab (engl. fabrication laboratory) zu finden sind. Die Idee für Fab Labs ist vor etwas über 10 Jahren am MIT in Cambridge (Massachusetts) entstanden und verbreitet sich derzeitig um die Welt.
Wir betreiben im Rahmes des gemeinnützigen Vereins "Fab Lab Fabulous St. Pauli" seit 2011 ein Fab Lab in Hamburg und werden vom Konzept, unserer Umsetzung und unseren Erfahrungen berichten.
Sep 2012
Renate Spiering: Interaktive Karten
Interaktive KartenGüte GüteKarten interaktiv
Welche Eigenschaften muss eine interaktive Karte haben, damit deren Nutzung Spass macht?
Die DialogExpertin Renate Spiering diskutiert mit den Teilnehmern diese Frage am Beispiel von mentalen und geographischen Wissenslandkarten für
- wissensraumnord.org
- oberhafen-ev.de
- Karten können mehr als nur eine Adresse oder Route zeigen. 2. MiniPosium im Oberhafen
Jul 2012
James Kalbach (useeds): Business Model Design for Designers
More and more it is critical for companies to approach business model development creatively. The business model canvas is a tool created to do just that. But it's not just for managers: designers can also be involved in inventing and testing new business models, leveraging our creativity and exploration skills. But without direct exposure to senior management, it's hard to have any concrete impact on a business model in practical terms.
In this presentation I'll show you what the business model canvas is and how designers can use it directly in their daily work. Additionally, I show why the business model is relevant to designers and how to understand them better.
James works as Principal UX Strategist for USEEDS°, a leading design and innovation consultancy in Germany. James holds a degree in library and information science from Rutgers University, and published his book on Designing Web Navigation (O'Reilly) in 2007.
Slides: Business Model Design for Designers
Dieser Event wurde unterstützt von DDB Tribal:
„Du bist gut. Du hast verrückte Ideen. Mit dir möchte man Zeit verbringen. Wir müssen reden. Aktuelle Jobangebote bei DDB Tribal“

Jun 2012
Josh Clark: The 7 Deadly Myths of Mobile
Karen McGrane: Adaption to Create Flexible Content for Mobile Devices
The Seven Deadly Myths of Mobile
A set of persistent myths are driving the development of mobile experiences that frustrate more than delight. "Info snacking." "The distracted, rushed mobile user." Those behaviors don't always, or even usually, exist, yet too often we design solely for those contexts, creating mobile apps as lite versions of their desktop counterparts. Instead, mobile apps should almost always do MORE than their desktop counterparts. Josh Clark explains the difficult craft of designing simple interfaces for complex mobile apps, sharing techniques for future-friendly mobile efforts and, along the way, debunking seven stubborn mobile myths.
Josh Clark is the founder of Global Moxie. Josh is a designer specializing in mobile design strategy and user experience. He is a regular speaker at international technology conferences, sharing his insights about mobile strategy and designing for phones, tablets, and other emerging devices.
www.globalmoxie.com or @globalmoxie on Twitter.

Summary
Notes by Brad Frost at breaking development, Orlando 2012
Adapting Ourselves to Adaptive Content
For years, we've been telling designers: the web is not print. You can't have pixel-perfect layouts. You can't determine how your site will look in every browser, on every platform, on every device. We taught designers to cede control, think in systems, embrace web standards. So why are we still letting content authors plan for where their content will "live" on a web page? Why do we give in when they demand a WYSIWYG text editor that works "just like Microsoft Word"? Worst of all, why do we waste time and money creating and recreating content instead of planning for content reuse? What worked for the desktop web simply won't work for mobile. As our design and development processes evolve, our content workflow has to keep up. Karen will talk about how we have to adapt to creating more flexible content.
For more than 15 years Karen McGrane has helped create more usable digital products through the power of user experience design and content strategy. Today, as Managing Partner at Bond Art + Science, she develops web strategies and interaction designs for publishers, financial services firms, and healthcare companies. Prior to starting Bond, Karen helped build the User Experience practice at Razorfish, hired as the very first Information Architect and leaving as the VP and National Lead for UX.
www.karenmcgrane.com or @karenmcgrane on Twitter
Adapting Ourselves to Adaptive Content - almost her slides of the evening
A special thanks to our Sponsor Fork Unstable Media (@unstablemedia), who are supporting this event with providing an awesome location, drinks and a great before and afterwards networking opportunity.

Mai 2012
Anja Weitemeyer und Thorsten Wilhelm (eResult):
Auch "online" gilt: In guter Laune shoppt es sich besser!
Positiv gestimmte Shop-Besucher sind offen für Neues, weniger kritisch und entscheiden spontaner. Impulskäufe kommen eher zustande. Es ist daher aus Sicht eines Shop-Betreiber vorteilhaft einen hohen Anteil gut gelaunter Shop-Besucher zu haben. Daraus ergeben sich zwei Fragen:
- Wie lässt sich Shopping-Erlebnis messen?
- Welche Maßnahmen verhindern negative Erlebnisse und fördern positive Erlebnisse beim Besuch eines Online-Shops?
Thorsten gibt erste Antworten auf diese Fragen und stellt einen Ansatz zur Messung von Surf-/Shoppingerlebnissen zur Diskussion.
Apr 2012
Darius Kumana (ThoughtWorks):
Getting Beyond Good Enough - A User-Goal Based Framework for Agile Delivery
Agile delivery typically focuses on the prioritisation and development of user stories. Often the focus is on developer throughput and misses the overall value proposition of the software from the perspective of the end-user. This talk introduces a user-goal based framework for setting up and managing agile projects for success. It introduces an approach to Goal-Driven Development that allows stakeholders/Product Owners to take a user-centered approach to delivery from requirements capture, through planning and into development to deliver software that delights the user.
A few of the key concepts from the talk:
- Setting-Up Projects For Success
- Storymapping for Minimal Viable Product
- User-Test Driven Development
- Goal Burn-Down
- Experience Innovation
- Helping Teams Get Beyond "Good Enough"
Getting Beyond Good Enough 86 slides, 5MB
A few more links:

Mär 2012
Uli Kindermann und Janina Südekum (CoreMedia): Agiler Interaktionsdesignprozess bei CoreMedia
Seit 2011 verkauft CoreMedia sein Content Management System mit einem neuen Editor, dem CoreMedia Studio. Die Entwicklung des Studios wurde dabei komplett nutzerzentriert vorgenommen. Janina Südekum und Ulrike Kindermann geben einen Einblick in den Projektverlauf und erläutern, wie der Interaktionsdesignprozess in die agile Softwareentwicklung eingegliedert wird.
Interaktionsdesign und Scrum - Surviving in an Agile Environment
Feb 2012
Tim Bosenick (SirValUse): How to measure User Experience
Tim wird aus Projekten der vergangenen Jahre berichten, wie SirValUse User Experience gemessen hat. Projekte dieser Art nehmen deutlich zu, da immer mehr Firmen wissen wollen, welchen Einfluss die User Experience z.B. auf Brand und Sales hat.
Tim Bosenick, Gründer und Geschäftsführer von SirValUse. Er hat maßgeblich die methodischen Standards für das Usability-Testing bei SirValUse entwickelt, die internationalen Kontakte aufgebaut und Dutzende von Tests und Evaluationen durchgeführt.
Seine Hauptinteressen sind die Entwicklung neuer Testmethoden, die Standardisierung internationaler Usability-Tests und die Quantifizierung von Usability.
Herr Bosenick ist Diplom-Soziologe mit den Schwerpunkten Methodologie und Statistik.

Jan 2012
Britta Ullrich und Christian Graf: Participatory Design, Co-Creation und Kreativitätstechniken zur Produktinnovation
Wenn man auf Entdeckungsreise geht, gibt es Dinge, die man unbedingt dabei haben sollte. Als Bergsteiger sollte man u.a. Seil, Streichhölzer, Decke und Taschenlampe einpacken – ein vergleichbares Toolkit benötigt man auch als „Produktentdecker“ um Produktinnovationen voranzutreiben. Im Informationszeitalter prägen immer noch vage Vorstellungen so eine Entdeckungsreise: Im Vorhinein ist oftmals unklar, wonach wir suchen und was wir finden werden. Wir kommen aus dem „designing the known“ und bewegen uns in das „designing the unknown“. Der Designprozess muss dann experimenteller und die Nutzereinbindung intensiver und kooperativer sein. Dass der UX Designer alleine in einer gewissenhaften Nutzungskontextanalyse, einem Contextual Inquiry, einem Usability Test vom Nutzer lernt reicht dann nicht mehr. Vielmehr müssen beide in einem iterativen Prozess fortlaufend gemeinsam und von einander lernend kooperativ auf die Gestaltung eines Interface hinarbeiten.
Ein paar Business Games können wir direkt an dem Abend ausprobieren!
Kreative Produktinnovation - Gemeinsam, nicht allein!
Kreative Produktinnovation - Gemeinsam, nicht allein! Handouts





Nov 2011
Themenabend iPad Wiener Art Nr.4
Die Idee hinter einem UX Roundtable Wiener Art ist eigentlich die, dass jeder ein oder zwei Folien oder URLs mitbringt und diese der Runde vorstellt. Da es dieses mal speziell um das Thema iPad geht, bringt bitte jeder sein Tablet mit und stellt uns seine beiden Liebligs-Apps vor; das sicherlich auch unter den Gesichtspunkten Design und Benutzbarkeit.
Screenshots der präsentierten Apps
// Vielen Dank an deepblue networks, sowie an Oliver Braun für die DigiCam.
PS: Matthias’ Top 24 iPad Apps
Okt 2011
Beate Weninger: Konzeption akustisch unterstützter animierter Karten
Animation ist eine gängige Variante, um Veränderungen im Raum kartographisch darzustellen. Dabei wird die Entwicklung eines Phänomens in einem bestimmten Zeitraum dargestellt. Durch die große Menge an dargestellter Information kann es jedoch zu einer Überlastung des Kurzzeitgedächtnisses kommen, was die Aufnahme der Inhalte erschwert.
Wir gehen davon aus, dass das Verständnis der animierten Karte durch die Integration von Ton zur Darstellung von quantitativer Information beschleunigt wird, da multimodal mehr Information aufgenommen werden kann. So könnte z.B. der Anstieg eines Wertes zusätzlich zur, oder anstatt der visuellen Präsentation, durch eine Zunahme der Tonhöhe oder Lautstärke dargestellt werden.
Es werden Prototypen, sowie Konzepte vorgestellt und diskutiert.
Blogecho von Renate Spiering, Christian Graf
// Vielen Dank an deepblue networks AG
Sep 2011
Rainer Gibbert: User Centered Design für das neue Xing
Im Juni 2011 führte XING einen größeren Relaunch durch, für den unter anderem das Design und die Informationsarchitektur komplett überarbeitet wurde. Die Entwicklung des neuen XING wurde dabei komplett Nutzer-zentriert durchgeführt, angefangen bei ersten Cardsortings zur neuen Struktur, über Konzept-Tests der ersten Ideen bis hin zu Usability-Tests der einzelnen Bereiche.
Rainer Gibbert wird beim UX Roundtable am 05. September detailliert auf die Hintergründe des Relaunchs eingehen, den verwendeten UCD-Ansatz darstellen und gerne für weitere Fragen zur Verfügung stehen.
User Centered Design für das neue Xing /Folien
Blogecho: iflux+
Jun 2011
Manuel Hoch: Einfluss der Kultur und des kognitiven Stils "Feldabhängigkeit/-unabhängigkeit" auf die visuelle Wahrnehmung
Kulturelle Unterschiede sind ein (nicht nur in der Psychologie) gründlich beforschtes Gebiet. Dem gegenüber gewinnt seit einigen Jahren zunehmend die so genannte Generation Y an Bedeutung und Beachtung; jene Menschen, welche zwischen Ende der 70er und Anfang der 90er Jahre geboren wurden und mit zunehmend Technologie im Alltag sowie kulturübergreifenden Trends aufwuchsen. Bei vielen Mitgliedern dieser Generation scheinen potentielle kulturelle Unterschiede an Bedeutung zu verlieren gegenüber dem Einfluss gemeinsamer (globaler) Lebenswelten. Diese Studie versucht, solche Effekte im Bereich der visuellen Wahrnehmung nachzuweisen.

Mai 2011
Wolfgang Wopperer and Adrian Young-San Rößler:
The Future of Coworking and Tools to Support It (e.g. Podio)
Wolfgang Wopperer @wowo101:
Von Hackern, Coworkern und Idealisten
(via Wolfgangs Blog: Arbeitsformen der Zukunft, by gurra)
The Future of CoWorking im uxHH Radio
We have guests from Copenhagen: Adrian Rößler @ayroessler and Gustav Jonsson from Podio. Podio is an online work platform with a new take on how everyday work gets done. Combining plenty of specialized and flexible apps with messaging, tasks, reporting, workflow and contact management, Podio lets you build and shape the online workplace most fitting to your company, community or organizations worldwide.
Podio was founded in early 2009 by Anders Pollas and Jon Froda with founding developer Andreas Haugstrup Pedersen. The stealth project was then named Hoist. Later in 2009, Kasper Hulthin joined the founding team. Thomas Madsen-Mygdal and Ulrik Jensen provided support to the team with seed investment in early 2009.
Podio VidenDanmark intranet best practice 2010
@knust, 2.5.11: danke @uxhh @betahaus @mprove @ixdahh. Mein erster UX-RoundTable und gefühlt wie komprimierte Webkonferenz. Optimal afterwork. #Hamburg
Podio blog: MacBook and Starbucks Coffee – are Digital N… leading us into the future of work?
Blog von Christian: Future of Work & Podio World Tour
Apr 2011
Ron Warncke: Eyetracking – Visualisieren vs. Analysieren
Der Vortrag setzt thematisch direkt am letzten Termin des UX-Roundtable "Eyetracking – Chancen und Grenzen im Einsatz" an. Dargestellt wird ein aus der Molekularbiologie adaptiertes Verfahren zur Identifikation typischer Muster in Userdaten. Unter diesem Hintergrund sollen mit dem Plenum folgende Fragen kontrovers diskutiert werden:
- Erfahrung vs. Kennzahlen! Sind die vorherrschenden Ansätze von Usability-Consultants noch zeitgemäß?
- Welche Anforderungen stellen Technik und Kunden an Eye-Tracking Studien von morgen?
Zur Person: Ron Warncke beschäftigt sich seit Jahren mit der verhaltensbasierten Segmentierung von Kundengruppen. Als Geschäftsführer Consulting & Business Development der CuBe Matrix GbR verantwortet er die Vermarktung des selbstentwickelten Ansatzes "SequenceAnalyser", eine aus der Molekularbiologie adaptierte Methode zur Identifikation typischer Verhaltensmuster in Shopper- und Userdaten.
EyeTracking. Visualisieren vs. Analysieren (Folien)
Mär 2011
Stefan Richter: Eyetracking – Chancen und Grenzen im Einsatz
In diesem Vortrag werden die Praxiserfahrungen aus zweieinhalb Jahren Einsatz von Eyetracking bei Usability-Studien geschildert. Hierbei wird der universitäre und der kommerzielle Bereich betrachtet. Die technische und wissenschaftliche Einführung des Eyetracking-Systems im Usability-Labor der HAW Hamburg im Jahre 2008 war Thema der damaligen Diplomarbeit von Stefan Richter. Es werden verschiedene Einsatz-Szenarios gegeneinander abgewogen und Ihre Eignung für den praktischen Einsatz bewertet.
Feb 2011
Renate Spiering diskutiert die Wechselwirkung zwischen UX und VerTRAUEN
... was sollten wir bedenken / beachten / verstehen?
Die Diskussion moderiert an diesem Abend Renate Spiering, die sich als LernArchitektin seit Jahren in verschiedenen Seminaren mit dem Thema Vertrauen + Daten beschäftigt.
Wer mag kann gern schon ab 18 Uhr bei dem Gesprächskreis (siehe Info unten) dabei sein. Ab 19.30 beginnen wir dann, wie üblich mit einer kleinen Vorstellungsrunde, die auch das Thema Vertrauen schon mit anwärmen kann.
Liebe am Gesprächskreis Hirnforschung Interessierte,
am kommenden Montag bin ich verhindert, weil ich abends für mich überraschend in der VHS Lüneburg zu einem Mobbing-Vortrag vorgesehen bin. Renate Spiering ist bereit, einzuspringen und gleichzeitig zum User Experience Roundtable einzuladen, der ebenfalls immer am ersten Montag im Monat stattfindet. Vielleicht lassen sich Gemeinsamkeiten entdecken? Die Frage, was unser menschliches Gehirn in die Lage versetzt, Gedanken mitzuteilen und Verhaltensoptionen zu diskutieren, hat zum monatlich tagenden Gesprächskreis Hirnforschung geführt. Die Gruppe trifft sich seit 8 Jahren von 18.00 bis 20.00 Uhr im Konferenzraum der UKE-Psychiatrie (Haus W 37, 2. OG) zur Erörterung aktueller Erkenntnis. Die verschiedensten Themen werden vorher verabredet oder zwanglos nach Bedarf ins Spiel gebracht.
Herzliche Grüße
Alfred Fleissner
Jan 2011
Axel Jack Metayer: Das 1x1 der Suchmaschinen-Optimierung
Diesen Montag geht es um die Grundlagen der Suchmaschinen-Optimierung (SEO); weniger um die Geheimnisse und sagenumwogenen "Black Hat" Techniken der Suchmaschinen-Optimierung, sondern um grundlegendes Basiswissen und solides Handwerk für kleine und mittlere Webseiten.
Jeder hat schon mal über SEO gehört, gelesen und es selbst umgesetzt. Trotzdem wollen wir noch mal gemeinsam die Grundlagen auffrischen, die im Tagesgeschäft so oft untergehen und sehen, wie diese sich positiv auf die Usability auswirken.
Dieser Vortrag ist für alle diejenigen, die Webseiten nicht nur entwickeln und betreuen, um den Kunden zufrieden zu stellen, sondern die mit den Seiten auch gefunden werden wollen.
Ablauf: Nach einer Auffrischung der Grundlagen der Suchmaschinen-Optimierung gehe ich gezielt auf Fragen und Beispiele ein. Wer möchte kann seine Seite vor Ort analysieren lassen.
Ab 21 Uhr gehen wir zum Get-together, mit Essen und Getränken, über.
Über den Autoschieber: Axel Jack Metayer gründete 2003 die deutsche Autoseite kfz.net, die er bis heute erfolgreich betreibt. Insidern ist er auch als Autoschieber bekannt. Er ist zweisprachig in Frankreich und Deutschland aufgewachsen. In Berlin absolvierte er seine Ausbildung als Informatiker.
Nach seinem Umzug nach Hamburg war er als SEO u.a. für Tipp24 tätig. Seine ersten Erfahrungen im Bereich SEO und Affiliate Marketing sammelte er 2003. Er arbeitet heute als Full-Time-Affiliate und Key-Note-Speaker in Hamburg. Lesen Sie mehr unter autoschieber.net

Dez 2010
Hartmut Obendorf, Rainer Gibbert: Lasst Weniger Mehr Sein! Workshop Design minimaler Produkte
Dieser Workshop soll Gelegenheit bieten, die Kunst des Weglassens praktisch zu erfahren: Wir beschäftigen uns damit, wann und warum es Sinn macht, komplexe Designs in einfachen Inkrementen zu schaffen. Minimal Viable Products, also minimale lebensfähige Produkte, entstehen durch die Reduzierung (allzu?) komplexer Visionen auf die jeweils einfachste stimmige Form. Ins Leben entlassen – als unerkannte perpetual beta – helfen Sie, die Form des Produktes zu bestimmen und die Richtung der Weiterentwicklung zum nächsten Inkrement zu finden.
Wir wissen, es ist Nikolaus – statt Weihnachtsbasteln anzubieten, möchten wir Eure Kreativität aber auf eben diese minimalen Produkte lenken und mit Euch bestehende, komplexe Produkte neu erfinden, um ihrem Kern vielleicht etwas näher zu kommen.
Nov 2010
William Hudson: The psychological basis of nerdiness and its impact on user-centred design
William will give a talk providing insight to the challenges we, as technology focused specialists, face in designing for the average user. This talk will be based on William’s short paper to the CHI and British HCI conferences in 2009 about his large-scale study of IT workers. The application of empathizing-systemizing tests found that technologists have substantially reduced empathizing skills and consequently have real difficulty in appreciating that others do not understand technology in the same way they do. This will not come as a surprise to anyone who has worked in the IT industry for any length of time, but it does serve as justification for many of the activities undertaken in user-centred design. This promises to be an enlightening talk with much debate on William's study.
About the speaker:
William Hudson consults, writes and teaches in the fields of user-centred design and usability. He has over 35 years experience in the development of interactive systems, initially with a background in software engineering. William has written and taught courses which have been presented to hundreds of software and web developers, designers and managers in the UK, North America and Europe. William is the founder and principal consultant of Syntagm, a consultancy specializing in the design of interactive systems established in 1985.
William is the inventor and developer of a range of card sorting tools and techniques that are described in our Card Sorting pages. These tools and techniques are used by a wide range of design and usability agencies and consultants.
- Slides
- More about William: syntagm.co.uk/design/whudson.htm
- Articles on Agile, UCS and UX: http://www.syntagm.co.uk/design/articles/

Okt 2010
Frank Piotraschke: Webanalytics für Usability nutzen Wie können beide Seiten voneinander profitieren?
- Im ersten Teil wird ein Einblick in die Möglichkeiten der Usabilityoptimierung mit der Hilfe eines professionellen Webanalyse Tools gegeben. Wie lassen sich Navigationspfade offenlegen? Welche Pfade werden am häufigsten genutzt? Wo nehmen User Umwege? Wo springen Sie ab? Wo werden Links vermutet? Wie muss ich Content positionieren damit er gesehen wird? Solche und ähnliche Fragestellungen müssen Webanalyse Toolanbieter immer wieder beantworten. Was kann Webanalyse darauf antworten, welche Möglichkeiten der Optimierung bestehen?
- Florian Adamczak: Praktischer Usecase aus dem Bereich eines Web Analysten einer großen Datingplattform. Wie wird im Alltag Webanalyse und Usability zusammengebracht?
Jul 2010
Grigor Grigorov - Zwei-Komponenten-Modell wahrgenommener Produktqualitäten nach Hassenzahl und Kollegen
Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass allein Usability nicht mehr ausreicht, um interaktive Produkte attraktiv für die Nutzer zu gestalten. Verschiedene Autoren sehen die nichtaufgabenbezogene Produktqualitäten oder emotionale Aspekte als eine Bereicherung zu Usability und vertreten immer öfter die Meinung, dass sich diese ergänzen. Die Untersuchungen lassen erkennen, dass die nichtaufgabebezogene Produktqualitäten, wie z.B. Ästhetik, Herausforderung oder Spaß, die Produkte begehrenswert machen und eine entscheidende Rolle für das positive Benutzungserlebnis („User Experience“ oder „UX“) spielen. Die Berücksichtigung dieser verschiedenen Aspekte des Nutzererlebens bei der Gestaltung interaktiver Produkte wird als ein wichtiges Kriterium für die Gestaltung der Mensch-Computer-Interaktion gesehen.
Das Zwei-Komponenten-Modell von Marc Hassenzahl und Kollegen wird ausführlich vorgestellt. Dieses schreibt den nichtaufgabenbezogenen Produktqualitäten eine wichtige Bedeutung zu. Des Weiteren wird auch der AttrakDiff Fragebogen zur Messung aufgabenbezogener und nichtaufgabenbezogener Produktqualitäten interaktiver Produkte kurz vorgestellt. Mit seiner Hilfe wird gezeigt, wie Nutzer die pragmatischen und hedonischen Qualitäten eines interaktiven Produktes wahrnehmen und seine Attraktivität bewerten. Die Nutzung des Tests ist online möglich und für den Testleiter und die Testperson kostenfrei.


Jun 2010
Karen Lindemann, Arno Bublitz und Christian Graf - UPA International 2010 in München. Embracing Cultural Diversity
Ca. 750 Teilnehmer aus 45 Nationen besuchten die UPA Konferenz im München, die zum ersten Mal außerhalb von Nordamerikas stattfand. Insgesamt wurden ca. 90 Vorträge und Panels sowie 21 Workshops und Tutorials gehalten. An zwei Tagen wurden zusätzlich Postersessions veranstaltet. [Programm] Über einige dieser Vorträge und Tutorials werden Arno Bublitz und Karen Lindemann am kommenden UX Roundtable berichten.
Mehr_

Mai 2010
Anja Weitemeyer, eResult
Teil 1: Der (Kunden-)Blog als innovative Methode der Markt- und Innovationsforschung
Um bei aktuellen Projektfragestellungen schnell und effektiv die Stimme des Nutzers einzuholen, lässt sich ein Kundenblog ebenso einsetzen, wie um Erfahrungsberichte aufzunehmen, Innovationen gemeinsam mit dem Nutzer zu entwickeln, Feedback zur aktuellen Website einzuholen, uvm.
Wir haben das Konzept des Blogs für uns quasi neu entdeckt und können damit bestimmte Anforderungen abdecken, die bislang nicht möglich waren, nämlich z.B. schnell und flexibel mit dem Nutzer in die Diskussion treten. Für mehrere Online-Shops wurde die Idee des Kundenblog realisiert, eigens rekrutierte Kunden bzw. Nutzer dürfen hier bloggen.
Die wichtigsten Ziele bzw. Themen dieses Blogs sind:
- Feedback zum Status Quo zu erhalten (Navigation, Suche etc.)
- Erfahrungen mit dem Shop generell aufzunehmen
- Berichte von durchgeführten Bestellungen zu analysieren
- Rückmeldung zu speziellen Aktionen zu erhalten
- Innovationen zu entwickeln
- Wettbewerber aus Sicht des Kunden beurteilen zu lassen.
Dieser Kundenblog hilft also z.B. bei der Identifikation von Problemen z.B. auf einem Online-Shop. Hervorzuheben ist, dass oft das reale Verhalten (z.B. Bestellung in einem Online-Shop) Auslöser für einen Beitrag ist. Außerdem erreichen die Beiträge einen sehr hohen Detailliertheitsgrad, denn die Teilnehmer können praktisch jederzeit bloggen, also direkt nach oder sogar während ihres Besuchs auf der Website, und ihre frischen Eindrücke sofort mitteilen.
Der Kundenblog. Ein innovatives Instrument der Marktforschung 970KB, 25 Folien
Johanna Möller, eResult
Teil 2: Visueller Inspirationspool
Jeder der sich mit dem Thema Usability und Webdesign beschäftig, kennt die Probleme:
- Innovative Ideen erfordern breites Wissen! Das alltägliche Surfen im Web erweitert das Spektrum für neue Ideen! Aber: Neben der Arbeit im Projekt bleibt für Konzepter, Designer, UX-Spezialisten oft wenig Zeit zum freien Surfen im Web. Normale Webnutzer kennen/finden evtl. Beispiele, welche Usability-Consultants bisher nicht bekannt waren.
- Rechercheergebnisse gehen verloren! Die Erkenntnisse über innovative Sites, Anwendungen, Umsetzungen etc. werden meist projektbezogen gesammelt und dokumentiert. Sie sind zunächst nur dem Projektteam bekannt. Nur durch Kenntnis der Fragestellungen im Projekt können andere diese Fundstücke auffinden. Und: Ein Stöbern in den Fundstücken ist bei einer Ablage in Ordner nicht machbar. Die Lösung: Ein visueller Informationspool bietet die Möglichkeit, sich Anregungen im Sinne von best practices zu bestimmten Themengebieten zu suchen, oder aber auch für Vorträge. Zudem ist es möglich, herauszufinden, was deutsche Internetnutzer z.B. unter dem Begriff "modern" verstehen. Neben der Einstellung von Material durch Usability-Experten (z.B. best practices zum Thema Checkout oder Login, Gestaltung der Produktsuche, etc.) ist es möglich, Nutzer aus dem Online-Access-Panel zu bestimmten Themen zu befragen. Z.B. Modern soll das neue Konzept wirken. Aber was ist für die Nutzer eigentlich modern? Anhand dieser Fragestellung werden dann die Panelisten aufgefordert Bilder von Gegenständen oder Websites zu schicken, die Sie als "modern" bezeichnen würden.
Diese zwei Beispiele sind jedoch nur einige aus einem großen Pool an Anwendungsmöglichkeiten, die Jedermann der im Bereich Online-Medien arbeitet von Nutzen sein können. Diese werden ausführlich im Rahmen der Toolvorstellung/des Beitrages skizziert.
usabilityblog.de inspiration




Apr 2010
Michael Schudy moderierte einen Workshop zum Thema
Unsere Virtuelle Identität Selbstdarstellung im Web und wie die Welt uns sehen soll
Wir laden alle Teilnehmer ein, ihre eigene Selbstdarstellung im Web zu präsentieren und unter den folgenden Gesichtspunkten zu diskutieren:
- Motivation und Ziele
- bisherige Umsetzung und zukünftige Vorhaben
- Erfolge und Misserfolge
- die Rückmeldung der Anderen
Die Spielregeln:
- Wir stellen den Netzzugang.
- Jeder ist frei in der Darstellung. Referenzen auf andere sind erlaubt.
- Originelles und auch Erheiterndes ist willkommen.
- Die Präsentationszeit wird am Anfang festgelegt, abhängig von der Anzahl der Teilnehmer.
Teilnehmer und Stichpunkte:
Und sonst
Die Digitalisierung der Identität, anmut und demut
Mär 2010
Peter Langner, ADventas Consulting: User Experience von SAP Anwendungen am Beispiel von SAP Financial Accounting (FI)
Im Jahre 1972 in Deutschland gegründet und heute mit mehr als 45.000 Mitarbeitern und mehr als 86.000 Kunden in 120 Ländern ist SAP international das führende Softwarehaus im Bereich der betriebswirtschaftlichen IT-Anwendungen. In dem Vortrag wird zunächst vor der geschichtlichen Entwicklung der Software das sich immer wieder verändernde Nutzungs erlebnis beschreiben.
Am Beispiel der SAP ECC 6.0 Finanzbuchhaltung (FI) wird dann anhand eines typischen Geschäftprozesses das Nutzungs- erlebnis von Benutzern erläutert. Des Weiteren wird anhand des Beispiels dessen Gebrauchstauglichkeit thematisiert.
Eine gemeinse Veranstaltung mit dem HIForum e.V.
Links
- Kurzbericht von Peter Langner. Dort gibt es auch die Präsentationsfolien.
- SAP Design Guild
Feb 2010
Hartmut Obendorf: Achtung ... Konzept ... Los! Usability und agile Projekte - ein Selbstversuch.
Agile Softwareentwicklungsmethoden werden zunehmend auch in Kontexten eingesetzt, in denen bisher eine saubere Phasentrennung die Übergabe eines Usability-Konzeptes an die Entwicklung begünstigt hat. In diesem Workshop wollen wir im Selbstversuch Vor- und Nachteile agiler Entwicklung erfahren und herausfinden, wie eine Zusammenarbeit gestaltet werden kann.
Jan 2010
Matthias Müller-Prove: Social Informatics Von Menschen, Maschinen und Medien
Informatik wird dort erst spannend, wo sie mit Menschen zu tun hat. So ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine das Fenster, durch das wir mit der digitalen Welt interagieren. Daher kommt dem Computer der selbe Stellenwert zu, den die vorausgegangenen Kulturtechniken wie die Sprache, das Schreiben, und das Buchdrucken vor ihm gehabt haben. Der Vortrag spannt einen Bogen von den frühesten Höhlenmalereien zu Fragen der User Experience der Neuen Medien und Social Websites.
Aktueller Buchtipp und auch ein digitales Medium: Powerpoint. Macht und Einfluss eines Präsentationsprogramms, herausgegeben von Wolfgang Coy und Claus Pias, Fischer 2009
Dez 2009
Karen Lindemann: Mental Model - Basis für eine nachhaltige Informationsarchitektur
Die Methode „Mental Model“ gehört zum Toolkit des User Centered Design und wird vor allem in der Strategiephase eines Projektes eingesetzt. In einem Diagramm wird visualisiert, inwiefern Verhalten und Bedürfnisse der Nutzer durch ein Angebot unterstützt werden.
Dabei wird anfangs nicht nur die Nutzung eines bestimmten Produktes untersucht, sondern es geht um übergeordnete Themen wie zum Beispiel: Wie gehen Menschen vor, wenn sie einen Urlaub fürs nächste Jahr planen und buchen möchten? Welche Erwartungen und Emotionen haben sie währenddessen? In explorativen Einzelinterviews werden Personen der Zielgruppe hierzu befragt.
Nach einer detaillierten Analyse der Interviews wird ein Diagramm erstellt, das eine Synthese der mentalen Modelle aller befragten Personen darstellt. Die identifizierten Verhaltensmuster sowie die zugrunde liegenden Motivationen werden den Angeboten eines Unternehmens, den Features eines Produktes oder auch den Inhalten einer Website gegenübergestellt. Hierdurch werden neue Möglichkeiten für Angebote und Innovationen identifiziert. Gleichzeitig lässt sich auf Grundlage eines „Mental Model“ eine nachhaltige Informationsarchitektur für eine Website oder auch ein Intranet erstellen.
Die Methode des „Mental Model“ wurde von Indi Young entwickelt. Sie gehört zu den Gründern von Adaptive Path, einer User Experience und Design Agentur in San Francisco. Ihr Buch „Mental Models Aligning Design Strategy with Human Behavior“ wurde 2008 im Verlag Rosenfeld Media veröffentlicht.
Mental Model. Basis für eine nachhaltige Informationsarchitektur 49 Folien, 1,5MB
Indi Youngs Präsentation vom User Research Friday 2006
Okt 2009
Volles Haus zum Roundtable Classic im Roxie
u.a.:
schaut TED.
lädt ein. 

las Nudge. 
klebt be useful. 


macht freifunk.

hört longnow.
sieht Super-Power-Legs. 

Aug 2009
Clemens Lutsch: Neues von der ISO: User Experience & Usability in zukünftigen Standards
Vor über einem Jahr wurde im Rahmen der Überarbeitung der ISO 13407 erstmalig eine Definition von "User Experience" in die internationale Abstimmung gegeben. Auch die Definition "Usability" wird geändert. Der Vortrag liefert Hintergrundinformationen zu den Diskussionen in den Normungsgremien und erläutert die aktuellen Ergebnisse.
Jul 2009
Elena Gocheva zu Benutzerorientierte Gestaltung von Konfigurationssystemen am Beispiel des Computer Aided Engineering Systems "CAESar"
Elena Gocheva von der Uni Bremen stellt uns ihre Diplomarbeit vor: Das "CAESar" Konfigurationssystem ist eine Ingenieursoftware zur statischen und dynamischen Berechnung von Dampf- und Kondensattechnologie für Stellventile. Ziele der Diplomarbeit sind, das Konfigurationssystem "CAESar" mit Hilfe partizipativer Methoden und Usability Normen zu analysieren, die verschiedenen Benutzergruppen zu bestimmen und ein Konzept für eine geeignete Benutzeroberfläche zu entwickeln.
CAESar 13 Folien, 1MB
Jun 2009
Arno Bublitz zu Usability Governance & Institutionalisierung
Institutionalisierung ist ein Vorgehen, um Usability im Unternehmen zu verankern. Ohne diese Verankerung ist Usability bei der Produkt- oder Anwendungsentwicklung entweder reiner Zufall (der Projektmanager hat da etwas parat) oder teurer als notwendig (entsprechende Standards fehlen, jedes Projekt muß aufs neue einen Methodensatz zusammenstellen und zur Anwendung bringen). Im Workshop wird eine Übersicht gegeben und anhand eines konkreten Beispiels gearbeitet.
Usability Governance & Usability Institutionalisierung 15 Folien, 1.8 MB
Mai 2009
Detlev Fischer: Barrierefreiheit, Information und User Experience
Jeder, der es wissen will, findet leicht Empfehlungen für barrierefreies Web-Design: Möglichst universell nutzbare Websites, die sich auf Browsern mit Textvergrößerungssystemen, Screenreadern oder mobilen Endgeräten gleichermaßen nutzen lassen (Stichwort "universal design"). Mit dem BITV Test, der kurz vorgestellt wird, prüft das BIK Team die Zugänglichkeit von Websites. Der Test wird zur Zeit an die neuen W3C Empfehlungen WCAG 2.0 angepasst.
In der User Experience und Information Design Community erweckt das Thema Barrierefreiheit kein gesteigertes Interesse (siehe die Größe - oder besser Kleinheit - von "accessibility" in der tag cloud auf der UXHH site). Hat das vielleicht etwas mit einem falschen Verständnis von 'Information' zu tun? Und damit, dass der Erfahrungskontext der 'user experience' oft zu kurz greift? Oder schließlich auch damit, dass die Ausrichtung auf ganz verschiedene, nutzerdefinierte Ausgaben eine ganz andere Definition von 'user experience' nahelegt?
Detlev Fischer, Mitarbeiter im BIK Projekt, versucht in seinem Vortrag den größeren Kontext der 'user experience' in den Blick zu nehmen. In der Diskussion wünscht sich das BIK Projekt von Entwicklern mehr über die praktischen Schwierigkeiten bei der Umsetzung von barrierefreiem Websites zu erfahren. Auch Thomas Mayer (ebenfalls BIK Projekt) wird anwesend sein.
Folien Barrierefreiheit, Informationen und User Experience 39 Folien, 800KB
Apr 2009
Rolf Schulte Strathaus:
Flensburg, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Nürnberg Ein Relaunch mit verteilten Rollen und wenig Zeit
Eine kurze Geschichte darüber, wie drei Agenturen und ein Kunde es schaffen, eine Telco-Website komplett zu überarbeiten und pünktlich online zu stellen. Es geht dabei nicht um Heldengeschichten, sondern um Planung, Ablauf und Methoden. Und natürlich um eine Diskussion darüber, was alles schiefgehen kann und wie alles noch viel besser sein könnte.
vgl. Relaunch mit verteilten Rollen vom World Usability Day 2009
Mär 2009
Frank Jacob: Weiterbildung - Masterprogramm „Interface Design“ an der Muthesius Kunsthochschule
Die Muthesius Kunsthochschule in Kiel hat 2005 den Studienschwerpunkt Interface Design eingerichtet und vertieft diesen seit dem Wintersemester 2008/09 in einem eigenen Masterprogramm. Um dieses Masterprogramm soll es heute Abend gehen, und dies in zweierlei Hinsicht. Zunächst wird Frank Jacob, Inhaber von Human Interface Design in Hamburg und Professor für Interface Design an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel einen Vortrag halten, in dem er die Interface Design Lehre in Kiel skizziert und viel Raum für die Vorstellung innovativer studentischer Projekte lässt.
Da das Masterprogramm noch ganz am Anfang steht und noch wunderbar gestaltbar ist, möchte Frank Jacob den UX Roundtable einladen, mit ihm die Potenziale, Anforderungen, Wünsche an solch ein Studienangebot aus der Praxis zu diskutieren. Dies soll in thematischen Kleingruppen und der großen Runde geschehen. Ziel ist es, auf dieses interessante Weiterbildungsangebot hin zu weisen und Ideen zu entwickeln, es besonders attraktiv für Unseresgleichen zu machen, denn das Masterstudium soll interdisziplinär angelegt und verschiedenen Professionen zugänglich sein, die sich mit User Centered Design und Usability Engineering beschäftigen.
Links
- Andreas Illiger: mikrosia – der Klang einer Zelle
- iF Concept Award 2009 für Frederick Podzuweit
- Interaktionsdesign in der Software- und Web-Entwicklung (Medien- und IT-Berufe 2009)
- Master HCI/Usability (Diskussion im User Experience Forum)

Feb 2009
Renate Spiering: Visionsrunde zum User Experience Roundtable Hamburg
Unsere gemeinsamen Treffen sind inspirierend. Wir lernen von und mit einander.
- Gibt es dabei etwas zu optimieren?
- Wie wollen wir unseren Fokus in Zukunft ausrichten?
- Haben wir Potenziale, die wir noch besser nutzen sollten?
- Wie halten wir die Themenliste attraktiv?
- Welche Themen sollten wir noch mehr beleuchten?
- Haben wir die sinnvollste Gruppenstruktur?
- Wen sollten wir als Referenten unbedingt 2009 einladen?
- Was bringt uns effektiv voran?
- Was hilft uns dabei besprochene Inhalte besser zu recherchieren?
Wir werden einen Teil des Abends solchen reflektierenden Fragen widmen. Als Moderatorin konnten wir
[Der Webmaster möchte an dieser Stelle noch an unsere Umfrage 2007 erinnern.]
Arne Kittler: UPA Europe Konferenz in Turin
In der 2. Hälfte des Roundtables wird uns Arne Kittler davon berichten, wie es im Dezember auf der
Zusammenfassung zur upa Europe 2008 31 Folien, 10MB
- Photos der Präsentation:
- Urs Zimmermann auf picasaweb
- Elizabeth Churchill auf flickr
- Paola Sales auf flickr
- Vorträge:
- PDFs (fast) aller Vorträge
- Arnes Vortrag bei Slideshare
Usabilityblog.de von Thorsten Wilhelm
Feedback
Yvonne Neubauer in radicalmonday
Jan 2009
Kai von Luck über Seamless Interaction
In diesem Vortrag wird über einige Resultate aus dem Bereich computergestützte Zusammenarbeit (der Konferenzraum der Zukunft) berichtet, die sich auf nahtlose Computerinteraktion beziehen. So werden erste Resultate aus Experimenten mit großen Multitouch-Displays (Wand- und Tischinstallationen) und 3D Bewegungsinterpretationen berichtet, die eine natürlichere Programminteraktion versprechen.
Anschließend gibt es einen Rundgang durch das UbiComp-Labor mit praktischer Demonstration.
UbiComp @ Informatik.HAW Hamburg
Ausstellung 6.-8. Februar: Interaktive Welten

Okt 2008
Workshop: Agile User-Centred Design Hartmut Obendorf und Ronald Naumann
"Agile" Methoden sind seit einigen Jahren dabei, das Verständnis von Softwareentwicklung und die eingesetzten Prozesse grundlegend zu ändern. Damit verstehen sich Entwickler auf einmal weniger als Ingenieur denn als Designer.
User Experience und Usability werden von agilen Methoden zwar diskutiert - aber auch verstanden? Und wie können umgekehrt User-Experience-Designer an agilen Prozessen mitwirken. (Dass das mit der agilen Entwicklung nicht ganz einfach ist, wird im Interview (Beck & Cooper) 9 Seiten mit in die Zeit passenden Worten kommentiert: "That's pissing money away and leaving scar tissue...")
Welche Erfahrungen habt Ihr bisher mit agilen Methoden gehabt? Wo seht Ihr Schwierigkeiten und neue Möglichkeiten?
Wir sind gespannt...
Erst einmal möchten wir uns noch einmal bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die engagierte Teilnahme und die vielen Anregungen bedanken, die wir als Organisatoren mit nach Hause genommen haben - und für die positive Rückmeldung, die wir am Abend noch bekamen. Wenn jemand zudem noch Verbesserungsvorschläge für uns hat, würde uns das sehr interessieren, die Zeit hat ja für ein Feedback leider nicht mehr gereicht.
Die Vortragsfolien stehen unten; dabei sind die Folien von gestern abend, eine Einführung in AUCD von der UP'08 und zwei Beiträge von Ronald und mir, in denen wir unsere Erfahrungen mit (fehlender) Verbindlichkeit darstellen und beschreiben, wie wir Szenarien eingesetzt haben, um zwischen den Stories aus der Entwicklerwelt und den Anwendern zu vermitteln.
Sehr ans Herz legen möchte ich Euch den Blog-Eintrag Twelve emerging best practices von Jeff Patton. Und ohne es selbst gelesen zu haben, verspricht das Buch Subject to change von Adaptive Path eine "Designersicht" auf agile Vorgehensweisen – oder direkt bei O'Reilly
Die gestrigen Notizen vom Whiteboard und Fotos des Iteration Game stehen auf flickr.
Mit frohem Gruß
hartmut
- Einstiegsfragen: Moderationsfolien
- 21_CockburnAlistair ASD: Folien zum Iteration Game
- drawings: Bilder
- Extreme Gebrauchstauglichkeit I Verbindlichkeit
- Extreme Gebrauchstauglichkeit II Szenariotechniken & agile Softwareentwicklung
- up08: Extreme Gebrauchstauglichkeit: Agile Prozess- und Softwareentwicklung mit den Mitteln des Usability Engineering: Papier zu den zwei letzten Foliensätzen
Und ein Link von Klaus-Martin:
Eine Anwendung, die mit agilen Methoden entwickelt wurde: bemite.de
Und hier die Diplomarbeit, die den zugehörigen agilen Prozess beschreibt: diplomarbeit-soergel-munz.pdf
Aug 2008
Clemens Lutsch: Neues aus der Standardisierung: User Experience in ISO 9241
Im Zuge der Überarbeitung der ISO 9241 (Reihe Ergonomics of human-system interaction) wird nun erstmalig auch der Begriff user experience“ in einem ISO Standard definiert. Der Vortrag liefert Hintergründe über den aktuellen Stand, die Diskussion und Ausblick, auch speziell auf die Beziehung von User Experience“ und Usability.
Referent ist Clemens Lutsch, User Experience Evangelist bei Microsoft Deutschland. Industrieanthropologe, seit 1994 in Bereich Usability / Software-Ergonomie tätig. Mitarbeit im DIN und ISO.
ISO 9241-210: User Experience
- usability
- extent to which a product can be used by specified users to achieve specific goals with effectiveness, efficiency and satisfaction in a specified context of use
- user experience
- A person’s perceptions and responses that result from the use or anticipated use of a product, system or service
Note 1: user experience includes all the user’s emotions, beliefs, preferences, perceptions, physical and psychological responses, behaviours and accomplishments.
Note 2: user experience is a consequence of the presentation, functionality, system performance, interactive behaviour, and assistive capabilities of the interactive system. It is also a consequence of the user’s prior experiences, attitudes, skills and personality.
Note 3: usability, when interpreted from the perspective of the users’ personal goals, can include the kind of perceptual and emotional aspects typically associated with user experience. Usability criteria can be used to assess aspects of user experience.
Jul 2008
Roundtable Wiener Art (Folge 3)
jeder bringt 1-2 Folien (oder URLs) mit und stellt sie vor.
Axel Lange zum Thema RIA Rich Internet Applications
- memorabilia.hardrock.com/
- www.mscui.net/PatientJourneyDemonstrator/
- elk-x.de/sae/accomFinder/
- meet-your-city.com/
- cando.live.kmf-port.de/cando/
- www.e-manuscripts.org/
- pixsta.com/shop-visual-search-browse/home-page/pixsta-2.0-browser/index.php
- www.volkswagen.co.uk/used/search
- blogs.ilog.com/elixir/wp-content/uploads/2008/04/factbook.swf
Ähnlichkeitssuche:
- www.hermitagemuseum.org/fcgi-bin/db2www/qbicSearch.mac/qbic?selLang=English
- labs.systemone.at/retrievr
Thomas Vogt zu No-Click Interaktionen



Jun 2008
Art. Science. Balance. Nachlese der CHI 2008
Harald Weinreich, Hartmut Obendorf, James Kalbach, Matthias Müller-Prove berichten von der CHI in Florenz:
- Opening Keynote
- Standards Panel
- Interactive Paper
- Usability Evaluation Considered Harmful (Some of the time)
- Agile User Experience
- SearchBar: A Search-Centric Web History for Task Resumption and Information Re-finding
- Large Scale Analysis of Web Revisitation Patterns
- On Being Human in a Digital Age
- Und noch ein paar Fotos: flickr.com/photos/mprove/tags/florence/
Mai 2008
Allan Jäke über Rapid Prototyping
Rapid Prototyping 21 Folien, 1,2 MB
Apr 2008
Prof. Dr. Jörg Raasch über Das Usability-Labor der HAW in Lehre und Praxis
25 Folien 13 Seiten, 280 KB


Mär 2008
Roundtable Wiener Art (Folge 2)
jeder bringt 1-2 Folien (oder URLs) mit und stellt sie vor.
Karsten Meier über NFC – Near Field Communications
»Das gezeigte Video gibt es hier:
www.nokia.com/nfc
Eine Frage war, ob und wann die Technologie sich wirklich durchsetzen wird. Gestern habe ich dazu einen Newsletter eines anderen Herstellers erhalten: Motorola. Dort ermuntern Sie ebenfalls die Entwickler dazu, für NFC zu entwickeln. Gleichzeitig kann man zwischen den Zeilen den Grund lesen, warum es noch nicht so viele Handys damit gibt: Vor Kurzen wurde erst eine 1-Chip Lösung für die Technologie vorgestellt. Ohne das ist die Technologie für die mit Cent rechnende Handyproduktion wohl noch relativ teuer. Innovationstreiber sind demnach wohl wieder die Märkte in Asien.
developer.motorola.com/cuttingedge/March_08/
Die meisten der vorgestellten Lösungen haben was mit Bezahlen zu tun. Da glaube ich weniger dran, es würde mich nicht wundern, wenn die Banken dabei so viel von den Kuchen abhaben wollen, das es nicht attraktiv wird. Interessantere Anwendungen erwarte ich, Gegenstände des Alltags bzw. der Berufswelt mit RFID-Tags auszustatten und dann durch Berührung auf den Gerät Aktionen auszulösen. Beispielsweise ein Programm zu starten, was dann den Kontext seiner Benutzung schon kennt.«
Klaus Martin Meyer über das BART-Widget
Paper zum Thema HCI und BART-Widget: Magic Ink
BART-Widget zum Download (MacOS X)
Daniel Drewes über seinen last.fm Visualisierungsentwurf
Das eigentliche Tool, um seine Hörgewohnheiten in eine ansprechenden Grafik umzuwandeln, ist lastgraph.aeracode.org
Last.fm-Usernamen eingaben, eine Weile warten und man kann sich das File (PDF, SVG) abholen.
Beispiele: (Ausschnitt) als PNG, als großes PDF:
Ein anderes (Standalone-)Tool, das wohl etwas Vergleichbares macht gibt es hier:
www.last.fm/group/Stats/journal?action=display&entryid=195693
Thomas Vogt über Zittergraphen
Eine im Semantic Web übliche Datenvisualisierung sind die Zittergraphen:
- Und Klaus Meyers Ergänzung dazu:
- www.smashingmagazine.com/2007/08/02/data-visualization-modern-approaches/
- PS von Matthias:
- User Experience Newsletter #17: Visualization Methods






Feb 2008
Spieglein, Spieglein an der Wand“ – Schneewittchen
Thomas Vogt und Matthias Müller-Prove stellen die Ergebnisse der großen Januar-Umfrage von 2007 vor.
Danach gibt es die Wiener Art. Will heißen, jeder bringt 1-2 Folien (oder URLs) mit und stellt sie vor. Das kann irgendetwas sein, was einen gerade im Bereich UX, Interaction Design, Usability etc. beschäftigt, interessiert, umtreibt...
- Olde Lorenzen-Schmidt über Simplexity und Persuasive Technology 4 Folien, 116KB
- Hartmut Obendorf und Harald Weinreich über WebFeedbackService
- Sabina Dominik über ShiftSpace.org
- Karsten Meier über Handylearn Counter
Dez 2007
Klaus Martin Meyer: Jakob 2.0.
Zur UsabilityWorld 2007 hat Jakob Nielsen in Hamburg einen Vortrag unter dem Titel The State of Usability gehalten. Wir wollen uns mit diesem Thema und seinen Thesen kritisch auseinandersetzen.
- The State Of Usability 24 Folien, 916 KB
Okt 2007
Matthias Müller-Prove: Verbände, Verteiler und Netzwerke.
Kurzvorstellungen und Diskussionen über UPA, GI, ACM, etc. pp. Welche Organisationen und Communities gibt es im Bereich Usability? Und was bringen sie?
Flipchart des Abends
Jul 2007
Britta Ullrich stellt uns ihre Diplomarbeit mit dem Thema "Watch out for Silver Watchers" vor.
Fernsehen ist ein Massenmedium und die Gesellschaft der Industrienationen wird immer älter. Wie muss also interaktives Fernsehen – das Fernsehen der Zukunft – gestaltet sein, damit auch die jungen Alten damit zurecht kommen?
Dies wurde im Rahmen der Diplomarbeit theoretisch und praktisch erörtert. Fertig gestellt und abgegeben ist sie aber noch nicht und deshalb freue ich mich mit Euch dieses spannende Thema zu diskutieren!


Jun 2007
Karen Lindemann: Nachlese zur Gel 2007 und zum Chapter meeting der UPA in New York.
Außerdem Harald Weinreich und Hartmut Obendorf: Nachlese der CHI 2007 in San Jose.
New York City UPA Meeting bei Google
Leland Rechis, User Experience Designer von Google, hattte über Creating Apps for Mobile Devices gesprochen.
- Lord highlights 4 key insights Google's UX group learned while building their mobile search product.
- Stephen Wellman from InformationWeek
- Wellman outlines in detail Google's strategy for mobile devices and how it fits into their mission, "Organize the world's information and make it universally accessible and useful.
- Donna Bogatin from ZDnet
- Bogatin puts Google's methodical product-building process in context and contrasts it with recent press claiming that Google thrives on chaos.
Buchtipp: Information Architecture. Blueprints for the Web.: Common Sense Guide (Voices) von Christina Wodtke
Gel 2007
Buchtipp: Bit Literacy: Productivity in the Age of Information and E-mail Overload von Mark Hurst.
CHI 2007
Die diesjährige CHI (die größte Konferenz zum Thema Mensch-Maschine-Interaktion) fand zum 25ten mal – diesmal mitten im Silicon Valley - statt. Es kamen über 2500 Teilnehmer aus aller Welt.
Wir werden (reichlich bebildert) etwas über die Konferenz, die Gegend dort und natürlich über ausgewählte Themen berichten. Insbesondere haben wir etwas zu den Bereichen "Web 2.0-Usability" und "Browser-Usability" vorbereitet. Wir hatten dort selbst auch einen Vortrag, den wir auch kurz anreißen. Mal sehen, was Euch interessiert, ich denke es gibt auch einiges zu diskutieren.
- Allgemeine CHI 2007 Infos:
Konferenz-Site
Konferenzprogram
CHI 2008 - Google Course: Usability of Web 2.0
- Kellar, M., Watters, C. & Inkpen, K. (2007). An Exploration of Web-based Monitoring: Implications for Design.
- PageLinker: integrating contextual bookmarks within a browser
insitu.lri.fr/~tabard/publications/paper185-tabard.pdf
www.slideshare.net/aurelientabard/pagelinker-integrating-contextual-bookmarks-into-a-browser/
rabidfox.mozdev.org/installation.html
navtracer.mozdev.org/ - Andrea Knight,Guy Pyrzak,Collin Green: When Two Methods are Better Than One: Combining user study with cognitive modeling
(Über den Close-Button Firefox 2.0 Tabs) - Accessability und Usability
Helen Petrie, Omar Kheir: The relationship between accessibility and usability of websites - Paula M. Bach, Bryan Kirschner, John M. Carroll: Usability and free/libre/open source software SIG: HCI expertise and design rationale
- Hartmut Obendorf, Harald Weinreich, Eelco Herder, Matthias Mayer: Web Page Revisitation Revisited: Implications of a Longterm Clickstream Study of Browser Usage
Hier noch eine nette Zusammenfassung der CHI
Mai 2007
Roundtable Classic mit Diskussionen über:
- www.mobile.de
- Mobile Usability
- Silver-Surfer und die Zukunft an sich. Dazu passend:
- Ken Dychtwalds Vortrag The Consequences of Human Life Extension, Long Now Seminars December 2004
google video –
mp3 – slides - fischmarkt: Silver surfin'
Apr 2007
Jens Heuer, Bastian Zapf:
Navigation neu definiert: Chancen und Nutzen von Tagging, Taxonomien und Facetten
Die Evolution des Internets in Richtung Web 2.0 zeigt einen klaren Trend hin zur Multi-User Interaction. Neben dem Einsatz neuer Technologien baut das Web 2.0 auf kollektives Wissen, (Wisdom of the Crowds). Das Social Web ermöglicht einer Vielzahl von Nutzern, aktiv zur gemeinsamen Schaffung von Inhalten und derer Vernetzung beizutragen. Die Site an sich stellt im Wesentlichen nur noch die Content Container bereit. Mittels Tagging können Ersteller und Konsumenten gleichermaßen die Inhalte verschlagworten – ’taggen‘ – und somit auch für alle anderen nachvollziehbar ihre eigene Sicht auf die erstellten Inhalte definieren
Dieser Workshop untersucht, in welcher Beziehung diese neuartigen Interaktionsansätze zu den klassischen, typischerweise starr hierarchischen Content-Taxonomien stehen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf praktischen Anwendungsbereichen sowie der Betrachtung von Grenzfällen in denen die beiden navigatorischen Paradigmen in einander übergehen.
- Heuer, Zapf, McCrae, Hoch: UP06-S084-Tagging 5 Seiten, 172KB in Usability Professionals 2006
- Müller-Prove: Taxonomien und Folksonomien – Tagging als neues HCI-Element in i-com (1)2007
Mär 2007
Ulf Schubert über die User Experience mit XAML und WPF
neue Möglichkeiten für Bedienoberflächen auf Windows Vista.
Feb 2007
Barry Schwartz’ Vortrag
Paradox of Choice. Why More Is Less.
- Das Buch zum Film:
- The Paradox of Choice. Why More Is Less (Harper Perennial)
- Anleitung zur Unzufriedenheit. Warum weniger glücklicher macht
Resonanz
- Mark Rees' AOL Blog
Jan 2007
Stephan Nufer: Remote Usability Tests eine Erweiterung der Usability-Toolbox für Online-Shops
Usability-Tests im Labor haben eine Reihe von inhärenten Schwächen, die im Wesentlichen auf die künstliche Laborsituation zurückzuführen sind. Der vorliegende Beitrag berichtet über die Gründe, die zur Entwicklung eines speziellen Remote-Testing-Ansatzes geführt haben und beschreibt, wie dieser die Schwächen vermeiden kann. Nachfolgend werden sowohl der Ansatz als auch zwei Evaluationsstudien vorgestellt, die die Ergebnisqualität eines Remote- und eines Labor-Tests im Kontext des Online-Shoppings bewerten.
- Remote Usability Testing 36 Folien, 1,8 MB
Dez 2006
Harald Weinreich über den Wandel in der Benutzung des World Wide Webs.
Dieser Beitrag präsentiert ausgewählte Ergebnisse einer Langzeitstudie mit 25 Teilnehmern zur Benutzung des Webs. Eine Gegenüberstellung mit den Ergebnissen der letzten vergleichbaren Studien offenbart eine deutliche Veränderung im Navigationsverhalten der Nutzer. Neue Angebote und Dienste des Webs sowie die Möglichkeiten aktueller Web-Browser, führen offenbar zu neuen Navigationsstrategien. Gleichzeitig weisen unsere Ergebnisse darauf hin, dass dieser Wandel nicht adäquat bei der Weiterentwicklung der Browser berücksichtigt wurde und die Anwender infolgedessen mit neuen Problemen konfrontiert werden. Insbesondere das Zurückkehren zu Seiten – sowohl nach kurzer als auch nach längerer Zeit – stellt neue Anforderungen an die Benutzungsschnittstelle der Browser.
Dafür gab es zur Mesch und Computer in Gelsenkirchen und zur World Wide Web Conference in Edinburgh jeweils den Best Paper Award. Co-Autoren waren Hartmut Obendorf, Matthias Mayer und Eelco Herder.
- Off The Beaten Tracks Exploring Three Aspects of Web Navigation 31 Folien, 16 Seiten, 690KB
- Publikationen von Harald Weinreich
Resonanz
- Mitch Hatschers AOL Blog
// User Experience Roundtable /Programmplanung Matthias Müller-Prove

Nov 2006
Mitch Hatscher und Mark Rees über die EuroGEL 2006, die Anfang September in Kopenhagen stattgefunden hat.
- EuroGEL 2006 20 Folien; 1,3 MB
- Mitchs Blog: euroGel 2006 - Inspiration and Enthusiasm mit den beiden Filmen
Christopher Bauder QuickTime, 1'11"; 8,6 MB
Han Bennink QuickTime, 50"; 6,2 MB
Wir sprachen auch kurz über Barry Schwarz’ Paradox of Choice – Why More is Less“. Dieser Vortrag in der Reihe Google TechTalks ist sehr mit seinem Beitrag zur GEL 2005 vergleichbar.
Jul 2006
Ramona Tietz über Microsoft Office 2007
Microsoft hat das User Interface von MSOffice einer Radikalkur unterzogen. Weg mit Menüs, weg mit Toolbars, deren Sinn und Benutzbarkeit mehr dogmatisch denn pragmatisch waren. Wir werfen einen Blick auf die Beta-Version des neuen Office unter Windows Vista und diskutieren, was Context-Tabs und Ribbon zu bieten haben.
- Office 2007 49Folien, 580 KB
- Moving Beyond Menus and Toolbars in Microsoft Office, Julie Larson-Green, Microsoft, HCI Seminar an der Uni Stanford, 27 Jan 2006
- Jensen Harris' Blog
- Joe Friends Blog
Resonanz
- Mitch Hatschers AOL Blog

Jun 2006
Patrick Roelofs von Tribal DDB führt uns durch die Konferenz Good Experience Live 2005
– mit
- euroGel 2006 – 1. September 2006 in Kopenhagen
- goodexperience newsletter
- Good Experience Resources (for customer experience practitioners)
Resonanz
- Mitch Hatschers AOL Blog und user-experience-design
Mai 2006
Stephan Raimer über Wissen 2.0. Wikis, Blogs & CMS im Unternehmenskontext
In welcher Form lassen sich mit Open-Source-Tools Wissens- und Informationsmanagement realisieren?
- Wissen 2.0 28Folien, 1,1 MB
Resonanz

Apr 2006
Ich schau’ Dir in die Augen, Kleines. – Humphrey Bogart in Casablanca
Elisabeth Lesemann und Rainer Gibbert über Eye-Tracking.
- Eye-Tracking 37Folien, 2,5 MB
Mär 2006
Wenn ich Visionen habe, gehe ich zum Arzt – Helmut Schmidt
Matthias Müller-Prove über HCI-Visionen in Hollywood-Filmen, Firmen-Visionen und Forschungs-Prototypen.
Feb 2006
Hartmut Obendorf über Minimalismus.
weniger ist mehr!? – wovon, wofür, wann?!
- Folien 60MB Quicktime

- Minimal – a Design Game? 10 pages, 380 KB
Links zu "Minimalismus"
- Edward Strickland - Minimalism: Origins
Sehr gründliche kunsthistorische Aufarbeitung des Minimalismus in Malerei, bildender Kunst und Musik; versucht auch, Ursprünge und Vorläufer herauszuarbeiten. - James Meyer - Minimalism - Art and Polemics in the 1960s
Sehr differenzierte Darstellung, die weder versucht, Künstler in Schubladen einzusortieren, noch eine lineare zeitliche Entwicklung aufzeigt, sondern die Entwicklung und Begegnung einzelner Künstler verfolgt und die entstehenden Spannungen und Synergebnisse dokumentiert.
Links zu "Simplicity in Design"
- Scott Jenson - The Simplicity Shift u.a.
Scott ist ein in der Gestaltung von Mobilgeräten und -applikationen ziemlich erfahrener Designer und versucht in diesem Buch vor allem Manager anzusprechen; er konzentriert sich auf die Frage, wie "Einfachheit" in den Entwurfsprozess integriert werden kann und gibt immer wieder nette Designbeispiele. - Jack Trout, Steve Rivkin - The Power of Simplicity.
Wie kann man ein komplexes Unternehmen in einer komplexen Welt beherrschbar halten? Dieser Frage widmen sich die Autoren, die als Unternehmensberater ihren Kunden den Ratschlag geben, ihr "Portfolio" klein zu halten und sich auf den "Kern" ihres Unternehmens zu konzentrieren. - Steven M. Cristol, Peter Sealey - Simplicity Marketing
Schlägt in dieselbe Kerbe, widmet sich aber noch mehr der Verkaufsfrage: Wie kommuniziere ich Einfachheit meinen Kunden - welche Vorteile entstehen für mich und für sie? Von der Zahnpasta bis zu Software... - Jakob Nielsen - Designing Web Usability. The Practice of Simplicity.
Kann man nicht verschweigen, wenn man über Einfachheit spricht, bleibt aber größtenteils wenig konkret. - Steve Krug - Don't make me think
Vermutlich denen, die sich mit Webdesign beschäftigen, schon bekannt, trotzdem – und trotz der manchmal arg zugespitzten Argumentation - aber lesenswert. Betont, wie sehr Einfachheit von Benutzern gewünscht wird (aus Zeitnot und Bequemlichkeit, nicht Dummheit).
Jan 2006
Florian Egger: Präsentation der Usabilitytest-Software Morae
Morae ist eine Software des amerikanischen Unternehmens TechSmith. Es ist eine rein digitale Lösung, die Benutzer- und Systemdaten aufnimmt und eine Usability-Analyse von Software, Websites, Intranets und e-Business-Anwendungen ohne speziell eingerichtetem Labor ermöglicht.
Durch die patentierte Rich-Recording-Technologie werden automatisch folgende Datenströme in einer gemeinsamen Aufnahmedatei synchronisiert:
- Bildschirmvideo
- Kameravideo und Audio
- Webseiten-Änderungen
- Mausklicks
- Tastatureingaben
- Ereignisse im Fenster/Dialog
- Text, der auf dem Bildschirm erscheint
Mehr unter
Die Präsentation von Morae wird von
Dez 2005
Christian Jansen: Spezifikationen (k)eine Produktivitätsbremse
Christian Jansen berichtet in seinem Vortrag über die Erfahrungen, die er bei der Einführung eines Spezifikationsprozesses für
Nov 2005
Rolf Molich: Fünf Mythen über Usability-Testing
Das Usability-Testing mit lautem Denken hat in den vergangenen zwanzig Jahren an enormer Popularität gewonnen. Die Methode überzeugt durch ihre Einfachheit und die Direktheit der Ergebnisse. Doch wissenschaftliche Forschung über Schwächen und Grenzen der Methode gibt es nur wenig. Bisher wurde Usability-Testing allgemein als zuverlässig, wenn auch sehr kostenintensiv, angesehen.
Molich ist Gründer und Geschäftsführer von
In seinem Vortrag betrachtet Molich kritisch die fünf am häufigsten verbreiteten Mythen des Usability-Testings, wie zum Beispiel fünf Benutzer reichen aus, um 85 Prozent der Usability-Probleme einer Website zu identifizieren“ oder die Methode des Usability-Testings ist einem Experten-Review weit überlegen“. Molich bezieht sich dabei auf die realen Nutzerdaten seiner vier Studien
Veranstalter: Karen Lindemann –
- Fünf Mythen 47 Folien, 470 KB
Okt 2005
We are not passenger, we are all crew on spaceship earth. – Marshall McLuhan
Matthias Müller-Prove: Nachlese zur Ars Electronica und Mensch und Computer 2005 in Linz im vergangenen Monat.
- AEMuC Trip Report 33 Folien, 2,3 MB

Jul 2005
Matthias Müller-Prove, Kai Guse: reboot 7.1
Wir berichten von der reboot 7.0 Konferenz in Kopenhagen.
Jun 2005
Christian Jung: Die Desktop-Metapher ist tot
There is no trash can! Believe me! No trash can! It is just pixels!" (Bruce Tognazzini, Amsterdam 2004)
Die Schreibtisch-Metapher mit Ordner, Werkzeugen und Papierkorb hat seit den 70er Jahren vielen Menschen den Zugang zu der Welt der Computer eröffnet und diesen so erfolgreich gemacht. Es mehren sich nun aber Anzeichen dafür, dass konkrete bildhafte Hilfsmittel nicht nur überflüssig, sondern sogar hinderlich bei der Computernutzung sind. Anwender haben sich schon für eine andere Form der Organisation von Daten auf dem Computer entschieden.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte des PCs und des Desktops und zeigt die neuen Trends der Interaktion zwischen Mensch und Maschine.
- Die Desktop-Metapher ist tot 31 Folien, 3 MB
- google suggest
- flickr
- flickr tags (nur für registrierte user)
- binarybonsai
- delicious
- google maps
- google maps + immobiliendatenbank
- google maps + Citizen ICAM
- clusty
Resonanz
Mai 2005
Peter Seliger: Vom Reinen, Wahren, Guten HTML und CSS
Die Hypertext Markup Language (HTML) wurde 1989 am Kernforschungszentrum CERN entwickelt, um Dokumente und Informationen plattformunabhängig zwischen den Forschern weltweit auszutauschen. Die Ansatz war erfolgreich und setzte sich seit Mitte der 1990er Jahre dann auch für den kommerziellen und öffentlich Bereich durch. Der Browser-Krieg zwischen Netscape und Microsoft führte dazu, dass die Sprache HTML rasant weiterentwickelt wurde, um immer mehr Gestaltungs-Elemente anbieten zu können. Daraus resultierte ein Sprachkauderwelsch, der heute die eigentliche Idee des HTML kaum noch erahnen läßt.
Peter Seliger wird uns anhand einzelner Beispiele zeigen, wie man mit HTML und Cascading Stylesheets (CSS) Dokumente erstellt, die gut strukturiert und flexibel einsetzbar sind und die zu benutzbaren und zugänglichen Web-Sites führen und die in Zukunft auch immer besser aussehen werden.

Apr 2005
Brigitte Bornemann-Jeske und James Kalbach: Web-Accessibility
- Das Regelwerk Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) an sich, die Weiterentwicklung WCAG 2 und die Gesetzeslage in Deutschland:
- Es gibt ja viele Klagen über die WCAG-Regeln, dass sie nicht leicht zu verstehen sind, dass sie veraltet oder unrealistisch oder sogar falsch sind. Inzwischen sind die meisten Unklarheiten beseitigt worden. Das BIK-Testverfahren dokumentiert eine allgemein akzeptierte Interpretation.
- Testverfahren und Zertifizierungsansätze:
- Wie kann man die Gebrauchstauglichkeit über Gestaltungsregeln á la WCAG sicher stellen? Das BIK-Testverfahren ist expertenbasiert, während bei Usability-Tests Nutzer beobachtet und befragt werden.
- Strategien beim Verhandeln mit Kunden und Hinweise zur erfolgreichen Umsetzung der Regeln
- Barrierefreies Webdesign 42 Folien, 913 KB
- w3.org/WAI/
bmgs.bund.de/ .. /gleichstellung.pdfbmgs.bund.de/ .. /ejmb_bitv.htm- barrierefreies-webdesign.de
- einfach-fuer-alle.de
- bit-informationsdesign.de
Mär 2005
Rainer Gibbert: HCI Patterns im allgemeinen und eine Design Pattern-Sprache für mobile Applikationen mit dem Schwerpunkt Navigationssysteme im besonderen
- Zusammenfassung der Diplomarbeit 10 Seiten, 178 KB
- User Interface Design Patterns 37 Folien, 780 KB
Rainers Pattern Wiki - Patterns
Feb 2005
Karen Lindemann: Usability-Test versus Heuristische Evaluation Vergleich zweier Methoden am Beispiel einer Fallstudie
Am Beispiel einer Website wurden die Ergebnisse eines Usability-Tests und einer heuristischen Evaluation – einer Prüfung durch drei professionelle Usability-Experten – miteinander verglichen. Die identifizierten Usability-Probleme wurden nicht nur beschrieben, sondern auch nach Schweregrad bewertet und einer Problemkategorie zugeordnet.
- Zusammenfassung der Diplomarbeit 4 Seiten, 650 KB
Jan 2005
Thomas Vogt: Assistenzformen
Die hohe Komplexität von Softwareanwendungen hat zur Folge, dass es nahezu unmöglich ist, die ganze Leistungsfähigkeit eines Systems zu nutzen. Wäre es da nicht schön, wenn Nutzern nicht nur ein leichter Einstieg in ein System geboten wird, sondern sie auch in ihrem alltäglichen Umgang dabei unterstützt werden, kontinuierlich mehr über das System zu lernen? Dann könnte man die angebotene Funktionalität besser ausschöpfen.
Wir wollen untersuchen, wie Nutzern so eine Unterstützung gegeben werden kann. Zunächst werfen wir einen Blick auf Microsoft Bob und den Office-Assistenten (vulgo: die Büroklammer) als wohl bekanntesten Lösungsversuch. Danach wird mit dem maxblue Lotsen eine praktische Umsetzung zeitverzögerter Nutzungshinweise für eine High-Traffic-Website vorgestellt.
Dez 2004
Matthias Müller-Prove: Social Computing ein Suchtbericht.
Exemplarisch werden die Plattformen
- Social Computing ein Suchtbericht 27 Folien, 5,6 MB
- User Experience Forum Newsletter #3
Nov 2004
Olde Lorenzen-Schmidt: Personas
- Personas 23 Folien, 390 KB – Die Arbeit mit archetypischen Nutzern in der Produktentwicklung (Olde Lorenzen-Schmidt)
- Personas Literaturübersicht 4Seiten, 70KB (Peter v. Savigny)
- cooper.com: newsletter on personas
- boxesandarrows: making personas more powerful – details to drive strategic and tactical design
- boxesandarrows: extending a technique group personas

Okt 2004
James Kalbach, Matthias Müller-Prove: Nachlese zur Mensch und Computer 2004 in Paderborn im vergangenen Monat.
- Information search experience, James Kalbach, LexisNexis
- Qualitatives und Quantitatives Usability Testing – ein Hybrider Ansatz
- Workshop: Requirements Engineering im Spannungsfeld von Individual- und Produktsoftware
Usability Roundtable: März 2001 - August 2004
Apr 2004
Matthias Müller-Prove: Patterns
Dez 2003
Matthias Müller-Prove: User Experience bei Sun Microsystems
Nov 2003
James Kalbach: Research-Based Web Design & Usability Guidelines, National Institute of Health (Buchvorstellung)

Okt 2003
Petra Vogt: Nachlese zur Mensch und Computer 2003 in Stuttgart
Matthias Müller-Prove: Nachlese zur INTERACT 2003 in Zürich
- Workshop: Closing the Gaps: Software Engineering and Human-Computer Interaction;
Mind the Gap! Software Engineers and Interaction Architects, position paper by Matthias Müller-Prove - Tutorial: Advanced Usability Testing Methodologies by Rolf Molich,
DialogDesign




Jun 2003
Usability praktisch umsetzen Handbuch für Software, Web, Mobile Devices und andere interaktive Produkte
Buchvorstellung unter Anwesenheit von 6 Autoren: Petra Vogt, Sven Heinsen, James Kalbach, Ariane Kempken, Olde Lorenzen-Schmidt, Matthias Müller-Prove

Mai 2003
James Kalbach: Nachlese zur CHI 2003 in Fort Lauderdale, Florida
Axel Jack Metayer: Werbetexte Online. So schreiben Sie für's Internet (Buchvorstellung)
Nov 2002
James Kalbach: Flow
- Flow: Das Geheimnis des Glücks by Mihaly Csikszentmihalyi
- visor.unibe.ch/ .. /summer98/1506b.htm
- austega.com/ .. /flow.htm
- flow, Christian Harteis, Uni Regensburg
Okt 2002
Matthias Müller-Prove: Nachlese zur Mensch und Computer 2002 in Hamburg
- Konferenzband MuC 2002
- Eine kurze Geschichte der Software-Ergonomie – Dokumentation einer Ausstellung über Pioniertaten der Mensch-Computer-Interaktion






Mär 2001
Erster Usability Roundtable Hamburg
Es luden ein: James Kalbach, Ariane Kempken, Jürgen Spangl und Sven Heinsen.
Und es kamen: Tim Bosenick, Ralf Eiling, Matthias Müller-Prove
Subject: Usability Roundtable - Einladung
Date: Tue, 27 Feb 2001 09:50:43 +0100
Hallo
endlich haben wir es geschafft - die erste
Usability Roundtable Hamburgs!
wann: Montag 5.3.2001 @ 19:30 (bis ?)
wo: News Cafe (Ecke Wilhelm-Kaiser-Str und
Neustädterstr., Axel Springer Verlag gegenüber)
was: Usability Themen informell diskutieren -
z.B. Trends in Germany/Europe
ROI / Cost-Justifying Usability
Resources
Methoden
wer: Du und Deine Kollegen, Gäste, usw.
wie: einfach vorbeikommen
Bitte sag mir Bescheid per Email, damit ich ungefähr
weiss, wieviel wir sind. Noch fragen? just ask!
Bis dann,
Jim















