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Blogs im Fluss

Das Neueste aus Hamburgs User Experience Blogs. Die Original-Artikel sind jeweils im Datum verlinkt.

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Public posts from @uxHH@hci.social & Das Neueste aus Hamburgs User Experience Blogs

Tue, 02 Jun 2026 05:30:42 +0000

Kill the HiPPO: Wie kleine Software-Teams entscheiden, was sie bauen

Ich habe vor Kurzem zusammen mit einem Co-Autor ein Buch geschrieben: Kill the HiPPO. Darin gehen wir der Frage nach, wie kleine, eigenfinanzierte Software-Unternehmen entscheiden, welches Feature sie als Nächstes bauen.

Zu diesem Thema gibt es bereits jede Menge Material – allerdings mit einem starken Bias: Das meiste richtet sich an Teams in großen Organisationen mit üppigen Ressourcen und oft auch VC-Funding. Dabei wird der Großteil aller Software von kleinen, eigenfinanzierten Teams entwickelt. Und diese Teams arbeiten unter völlig anderen Voraussetzungen. Im Grunde haben sie von allem weniger: weniger Daten, weniger Zeit, weniger Ressourcen und weniger Leute. Trotzdem müssen sie kritische Produktentscheidungen treffen.

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Tue, 26 May 2026 10:49:20 +0000

Von UX Research machen zu UX Research wirksam machen: Rebekka Schüler über Stakeholder, Produktteams und kundenzentrierte Entwicklung

UX Research wirksam machen, das gelingt nicht immer. Oft werden UX und User Researcher (w/m/d) in die Rolle von „betrieblichen Forschenden“ gestellt, vereint in einer Abteilung und wartend auf interne Aufträge.

Doch was passiert, wenn UX-Researcher:innen nicht nur Studien auf Anfrage durchführen, wenn sie stattdessen in Produktteams integriert werden, durch ihre Arbeit Unsicherheiten reduzieren, Entscheidungen beeinflussen, Kollegen und Kolleginnen zufriedenstellen und für kundenzentrierte Entwicklung begeistern?

Rebekka Schüler im Portrait

Rebekka Schüler
UX Researcherin, Mentorin, Dozentin

Genau darüber habe ich mit Rebekka Schüler gesprochen.

Rebekka arbeitet seit 2019 als UX-Research Fachberaterin bei DATEV und beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie UX Research in Organisationen wirksamer werden kann – und darüber durfte ich mit ihr sprechen, darf Sie, liebe Leser und Leserinnen, teilhaben lassen an nun schon 7 Jahren Erfahrungen bei der DATEV.

Was mich im Gespräch besonders angesprochen hat:
Obwohl Rebekka aus einem großen Unternehmen heraus arbeitet – und ich selbst viele Jahre aus der Perspektive einer UX-/Research-Agentur auf Organisationen geblickt habe – teilen wir eine zentrale Überzeugung:

UX / User Research entfaltet seine größte Wirkung dort, wo Menschen befähigt werden, bessere Entscheidungen zu treffen.

Los geht’s, rein ins Gespräch mit Rebekka.

Zwischen Stakeholdern, Produktteams und Kundennähe: Rebekka Schüler über ihre Rolle bei DATEV

Liebe Rebekka, du bist UX-Research Fachberaterin bei DATEV: Was bedeutet diese Rolle für dich ganz konkret im Alltag?

Rebekka: Ich bin für die fachliche Führung der UX Research-Community zuständig und überlege, wie wir als Researcher:innen in der Organisation wirksamer sein können und das nicht zum Selbstzweck, sondern um unsere Produktteams dabei zu unterstützen, kundenorientierte Entscheidungen zu treffen.

So wie sich die Welt gerade dreht, mit neuen Technologien und Co., spielen Effizienz und Skalierung von UX Research (kurz: UXR) dabei eine wichtige Rolle. Ganz konkret im Alltag bedeutet das, viel Stakeholderarbeit, Gespräche führen, gemeinsam Roadmaps entwickeln oder in Workshops neue Prozesse entwickeln. Es bedeutet viel Menschenkontakt, die Bedürfnisse des Gegenübers verstehen und versuchen diese zu erfüllen.

Wenn du deine Rolle in einem Satz beschreiben müsstest: Wofür bist du im Unternehmen da?

Rebekka: Ich möchte jedem Produktteam ermöglichen, seine Entscheidungen aufgrund von validen Kundendaten treffen zu können. Damit wir Unsicherheiten in der Entwicklung aus dem Weg räumen, Risiken minimieren und Produkte auf den Markt bringen können, die die Bedürfnisse unserer Kund:innen erfüllen.

Von der Pflicht zur Kür – Von UX Research machen zu UX Research wirksam machen!

Was unterscheidet für dich „UX-Research machen“ von „UX-Research wirksam machen“?

Rebekka: Puuh ich würde sagen: Welten! Ich mache da immer gerne eine sehr plakative Spanne auf:

An dem einen Ende sitzen wir im stillen Kämmerlein und warten auf die Anfragen nach Usability-Tests. Das passiert meist ganz am Ende des Produktentwicklungsprozesses, wobei die Produktteams darauf hoffen kein negatives Kundenfeedback zu bekommen, weil sie gar keine Zeit mehr hätten, dieses vor Freigabe umzusetzen.

An dem anderen Ende der Spanne sitzen wir mit den Produktteams an einem Tisch, sind an den Diskussionen beteiligt, bekommen die Unsicherheiten in der Entwicklung mit und zeigen Mehrwerte von UXR auf und weisen auf Risiken hin.

Dies kann schon zu Beginn des Entwicklungsprozesses sein, wo es um die Produktvision geht, indem wir die Bedürfnisse unserer Kunden abfragen oder Customer Journeys evaluieren oder später im Prozess, wo es schon erste Produktideen gibt und wir diese gegeneinander testen, um danach mit verschiedenen UXR-Methoden (MaxDiff, Kano) Features zu priorisieren.

All das passiert lange vor dem abschließendem Usability-Test und führt dazu, dass wir dann kurz vor Freigabe in einem abschließenden Test keine großen Überraschungen erleben. All das muss auch nicht lange dauern, verhindert aber, dass wir Features zweimal entwickeln müssen.

Es geht nicht darum, Methoden aus dem Lehrbuch anzuwenden, sondern flexibel und pragmatisch mit dem Produktteam gemeinsam Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen und dabei als UX-Researcher:in den eigenen Qualitätsanspruch beizubehalten.

UX Researcher:innen wirken am stärksten, wenn sie Teil von Produktteams sind

In welchen Situationen erlebst du, dass UX-Research Wirkung entfaltet – und auf welchen Ebenen?

Rebekka: Wenn wir die Kundenbedürfnisse erhoben und evaluiert haben, hilft dies den Produktteams ihre ersten Ideen zu Produkt und Funktionsumfang besser am Kunden auszurichten. Sie können priorisieren und bei wenig Zeit und hohem Druck, den ersten Funktionsumfang so bestimmen, dass dieser die wichtigsten Bedürfnisse trifft. Wenn die Teams wissen, was sie auch erst einmal weglassen können, zeigt UX-Research Wirkung bezüglich effizienter Produktentwicklung. Auch wenn wir später im Prozess Kundenfeedback zur Priorisierung von Features einholen, hat dies denselben wirkungsvollen Effekt.

Wirkung entfalten kann vor allem eine/n UX-Researcher/in, wenn sie/er einem Vorhaben/Produkt über einen längeren Zeitraum zugeordnet ist und mit dieser Kompetenz im Team von Beginn an kontinuierlich kundenzentriert entwickelt wird.

Weil du auch nach der Wirkung auf verschiedenen Ebenen fragst: Ich würde die Wirksamkeit nicht in Ebenen aber Zeitpunkten im Entwicklungsprozess unterteilen.

Je früher wir mit einer kontinuierlichen kundenzentrierten Entwicklung beginnen, desto effektiver und effizienter ist das.

Es ist viel aufwändiger, erst bei oder nach Freigabe auf Probleme zu stoßen und diese dann zu beheben. Dann sprechen viele mit und als Produktteam kann ich das Produkt nicht mehr in Ruhe entwickeln und die UXR-Erkenntnisse umsetzen.

UX Research wirksam machen: Klarheit schaffen, Risiken minimieren und Nutzerforschung erlebbar machen

Was tust du, damit deine Arbeit nicht nur Ergebnisse liefert, sondern Entscheidungen beeinflusst?

Rebekka: Ich persönlich schaue, wie wir das von zentraler Stelle beeinflussen können, z.B. mit UXR-Vorgaben im Freigabeprozess.

Schwere Usability-Probleme, die in einem abschließenden Usability-Test mit nahezu finalem Entwicklungsstand auftreten, sollen am besten vor Pilotierung, spätestens vor der Freigabe behoben werden. Je nach Höhe des Risikos können diese Usability-Probleme, wenn nicht behoben, gegen eine Freigabeempfehlung aus UXR-Sicht sprechen. Hier beeinflusst die UXR-Arbeit direkt Entscheidungen.

Meine UXR-Kolleg:innen in den Produktteams beeinflussen die Entscheidungen bereits, indem sie von Anfang an gemeinsam mit den Produktteams Unsicherheiten, Risiken in der Produktentwicklung und die dazu geeigneten UXR-Maßnahmen und wie diese ihre aktuellen Fragestellungen beantworten, besprechen. Somit sind die Kolleg:innen an den Ergebnissen interessiert und treffen daraufhin ihre Entscheidungen. Dies gelingt aber nur, wenn wir mit am Tisch und nicht im stillen Kämmerlein sitzen.

Wie schaffst du es, Menschen für UX-Research zu begeistern und dein Wissen weiterzugeben – bei deinem Arbeitgeber aber auch in deinen Rollen als Dozentin und Mentorin?

Rebekka: Menschen, die bisher noch keinen Bezug zu UXR hatten, versuche ich bei ihren Fragestellungen und Problemen abzuholen.

Ich stelle z.B. Product Ownern, Requirements Engineers die Frage: Was treibt euch gerade um? Wo seid ihr dran? Wo sind eure Unsicherheiten?
Um ihnen dann zu zeigen, wie wir mit UXR hier unterstützen, für Klarheit sorgen können.

Mir ist es wichtig nicht von einem hohen Ross oder aus dem Lehrbuch zu sprechen, sondern die Leute genau dort zu unterstützen, wo sie es gerade benötigen.

Je nachdem um welche Menschen es sich handelt – hier ist es gut, sich mit Stakeholdermanagement zu beschäftigen – ist es wichtig die Sprache des Gegenübers zu sprechen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, über Unsicherheiten und Risiken zu sprechen, als Vor- und Nachteile einzelner Methoden aufzulisten. Es braucht aber auch Erfahrung mit dem richtigen UXR-Methodenset spielen zu können, um schnell, pragmatisch und trotzdem mit hoher Qualität Kundenfeedback einzuholen und zu analysieren.

Als Dozentin macht es mir einfach großen Spaß mein Wissen weiterzugeben. Am besten gelingt mir das, wenn ich über meine Erfahrungen spreche und die Studierenden meine Inhalte selbst erleben lasse. Das geht z.B. sehr gut mit einem schnellen Design-Thinking-Durchlauf. Mit einer Challenge entwickeln die Studierenden eine konkrete Lösung zu einem Problem, setzen die Nutzerbrille auf und wenden verschiedene UXR-Maßnahmen an.

Ich glaube, das meiste lernen sie bei echten Kundeninterviews. Es ist nicht leicht, sich das zu trauen, aber der Lerneffekt ist immer sehr groß. Plötzlich erkennen die Studierenden, dass ihre Meinung nicht die der Nutzer:innen ist.

Befähigung ersetzt keine UX-Research-Expertise!

Wie viel UX-Research kann durch spezialisierte Rollen abgedeckt werden – und wo müssen auch andere im Unternehmen für menschzentrierte Gestaltung befähigt werden?

Rebekka: Ich bin der Meinung, dass im Prozess rund um UXR ausgebildete und erfahrene Researcher:innen involviert sein müssen. Wenn zu Beginn eines Vorhabens Unsicherheiten und Risiken gemeinsam mit dem Produktteam betrachtet werden, können passende UXR-Maßnahmen, Zielgruppen und Test-Set-ups definiert werden.

Die eigentliche Durchführung kann anschließend teilweise auch durch Tools oder standardisierte Prozesse unterstützt werden. Entscheidend ist jedoch, dass anschließend wieder UX-Research-Kompetenz eingebunden wird, um Ergebnisse einzuordnen, Handlungsempfehlungen abzuleiten und sicherzustellen, dass die Erkenntnisse in die Produktentwicklung einfließen.

Du hast aber nach Befähigung von Kolleg:innen und nicht den Einsatz von Tools gefragt: Ich sehe nicht, dass man mit einer Befähigung von nicht ausgebildeten Kolleg:innen, die Kompetenz aus einer jahrelangen Ausbildung und Arbeitserfahrung nachbilden kann. Die Erfahrung, die man in mehreren Instituten/Unternehmen, mit mehreren Zielgruppen, Produkten, Branchen, Zielgruppen, Ländern, usw. sammelt, bekommt man innerhalb eines Unternehmens nicht nachgebildet.

Ich sehe einen großen Hebel dabei, Kolleg:innen darin zu befähigen, noch besser mit einem externen UXR-Dienstleister, UXR-Maßnahmen durchzuführen und mit den Ergebnissen weiterzuarbeiten. Methoden-Set inkl. Zielgruppendefinition und Test-Set-up wird durch interne UXRs beraten. Der Dienstleister muss aber immer in der Lage sein, dies kritisch zu beurteilen und wenn nötig zu ändern.

Natürlich bietet das Verständnis für menschzentrierte Gestaltung von jedem/r in der Organisation einen sehr großen Mehrwert und erleichtert uns UX-Researcher:innen die Arbeit ungemein, weil wir nicht erst überzeugen müssen und gleich in die Umsetzung starten können.

Lernreisen: Wie UX Research durch gezielte Entwicklung wirksamer wird

Welche Rolle kann aus deiner Sicht und deiner Erfahrung heraus HR und People Development dabei spielen, UX-Research im Unternehmen noch wirksamer zu machen?

Rebekka: Ich denke, es beginnt bei HR dabei, zu verstehen, was genau die Rolle/Disziplin UX-Research beinhaltet, z.B. wie sie sich von UX Design unterscheidet und warum es Sinn macht, diese 2 Disziplinen getrennt zu betrachten.

Weiter geht es mit der Rekrutierung/Einstellung einer ausreichenden Anzahl an Personen bis hin zum Staffing, dem Einsatz der UX-Researcher:innen auf – für das Unternehmen – hoch priorisierten  Vorhaben/Produktteams.

Sind die UX-Researcher:innen einmal eingesetzt, können People Leads für die persönliche Weiterentwicklung sorgen. Meine Arbeit hat es sehr erleichtert, seitdem rollenbasiert geführt wird. D.h. dass es eine People Lead für die Researcher:innen gibt. Diese kann sich nun mit der Disziplin vertraut machen und kennt die Herausforderungen und Bedürfnisse ihrer UXR-Mitarbeitenden.

Zusammen können wir überlegen, wie die Disziplin wirksamer werden kann und dazu gehört auch die Weiterentwicklung der Menschen. Wichtig ist dabei, die Kolleg:innen nicht von einer Weiterbildung zur nächsten zu schicken. Sondern individuell zu schauen, wo wir stehen und dann gezielt Entwicklungsimpulse zu setzen und dafür zu sorgen, dass diese auch nachhalten, Einsatz in der Praxis finden.

Da bin ich großer Fan von Lernreisen. Darunter verstehe ich, in Kleingruppen weiter an den Inhalten, gesteckten Zielen zu arbeiten, sich dazu auszutauschen und sich so gemeinsam weiterzuentwickeln.

Die unterschätzten ‚User‘ von UX-Research: unsere Stakeholder!

Was würdest du UX-Researcher:innen raten, die gerade versuchen mehr positive Wirkung („Business Impact“) in ihren Unternehmen zu entfalten?

Rebekka: Ich würde mit Stakeholdermanagement beginnen. Damit meine ich, unsere Stakeholder, wie wir ja auch für unsere Nutzer:innen predigen, zu verstehen, ihre Bedürfnisse zu kennen, um dann darauf eingehen zu können.

Das kann auch heißen, dass man sich mit den Unternehmenszielen- und Risiken, Controlling und Co beschäftigen muss.

Wenn ich die Unternehmensziele kenne und weiß, was es kostet/bedeutet, ein Feature zweimal zu entwickeln, hat man bessere Argumente für eine Absicherung durch valides Kundenfeedback.

Naja, und dann das alte Lied von guten Beispielen: aufzeigen, erzählen (noch besser von den Teams erzählen lassen), wie durch gute UXR-Arbeit das Kundenerlebnis besser geworden ist. Dazu braucht es auch Messinstrumente: vor, bei und nach Freigabe.

Vielleicht hier noch eine Anekdote zum Schluss:

Wir haben vor einigen Jahren die Bedürfnisanalyse etabliert. Dabei ermitteln wir zunächst in qualitativen Interviews die Bedürfnisse, passend zum Job-to-be-done, und lassen diese dann in einer quantitativen Umfrage von unseren Kund:innen bewerten. So wissen wir dann, welche Bedürfnisse am Markt untererfüllt oder übererfüllt sind.

Die Idee fanden viele unserer Stakeholder toll. Ausprobieren wollte es aber keiner mit uns. Dann haben wir es einfach gemacht. Wir haben aus bestehenden Produktstrategien Bedürfnisse extrahiert und in die quantitative Befragung gepackt. Die Ergebnisse haben wir in der Organisation an verschiedenen Stellen vorgestellt. Plötzlich haben die Kolleg:innen den Mehrwert verstanden und wollten so eine Analyse mit uns gemeinsam durchführen.

Also, wenn ihr von Themen überzeugt seid, zunächst aber keinen findet, der es mit euch ausprobiert, schaut, wie ihr trotzdem zum Ziel kommt. Unsere Stakeholder brauchen etwas Visuelles, Ergebnisse, um besser verstehen zu können, worauf wir hinauswollen.

Vielen Dank, liebe Rebekka, für die Offenheit und die vielen praxisnahen Einblicke in deine Arbeit bei DATEV.

Vielleicht liegt ein bislang unterschätztes Forschungsfeld für uns UX-Researcher:innen genau dort, wo unsere Arbeit Wirkung entfalten soll:
Bei unseren Stakeholdern, Produktteams und Entscheider:innen. Also bei den „Usern“ unserer eigenen Insights. Ich glaube, das könnte ein spannendes Thema für ein zweites Interview und einige wissenschaftliche Studien sein, liebe Rebekka. Oder für einen tieferen Austausch auf einer der kommenden Veranstaltungen der German UPA.

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Wed, 13 May 2026 06:25:12 +0000

User Research wirksam machen: Impact-Argumentation statt ROI-Illusion!

Was bringt uns User Research eigentlich? Lässt sich der Beitrag von UX / User Research zum Geschäftserfolg messen, hat das „Business Impact“? Messbar, idealerweise als erkennbaren und messbaren Wertbeitrag zum Return on Investment?

Die Frage ist nachvollziehbar.
Aber sie ist falsch gestellt.

Denn sie unterstellt, dass sich die Wirkung von User Research isolieren, kausal zurechnen und in eine Kennzahl überführen lässt. Genau das ist in der Praxis selten der Fall.

Was wir tun – und wie User Research Wirkung entfaltet!

Wir wissen ziemlich genau, was wir als UX- und User Researcher:innen tun:

  • Wir verstehen und beschreiben Nutzungskontexte.
  • Wir identifizieren Bedarfe und Probleme.
  • Wir spezifizieren und priorisieren Anforderungen.
  • Wir testen Produkte mit Nutzern und Kunden.

Kurz: Wir erzeugen Erkenntnisse („Insights“) und schaffen Wissen.

Was dabei oft unterschätzt wird: Ein großer Teil unserer Arbeit besteht nicht in der Durchführung von Studien, sondern in der Zusammenarbeit mit anderen.

  • Wir stimmen uns mit Produktteams ab.
  • Wir entwickeln und klären Fragestellungen.
  • Wir vermitteln und kontextualisieren Ergebnisse.
  • Wir sorgen dafür, dass Erkenntnisse verstanden und genutzt werden.

User Research ist damit keine reine Forschungsfunktion. Unsere Arbeit ist Teil des Entscheidungsprozesses beim Gestalten digitaler Produkte und Services.

„Wir liefern nicht nur Erkenntnisse, wir machen Entscheidungen besser.“

Wo entsteht eigentlich die Wirkung von UX / User Research?

Sie entsteht dort, wo auf Basis von Erkenntnissen entschieden wird:

  • bei der Gestaltung von Produkten und Services,
  • bei der Priorisierung von Inhalten und Funktionen
  • bei strategischen Weichenstellungen zur Wertschöpfungsarchitektur oder zum Geschäftsmodell.

UX / User Research wirkt im Entscheidungsprozess. Und diese Wirkung ist doppelt:
Wir helfen, Risiken und Fehlentwicklungen zu vermeiden – und Potenziale zu erkennen und zu erschließen.

„Wir erklären unsere Wirkung oft über das, was wir verhindern
– nicht über das, was wir ermöglichen.“

Warum wir unsere Wirkung oft falsch erklären!

Wenn ein Produkt erfolgreich ist, liegt das selten nur an User Research. Erfolg entsteht im Zusammenspiel aus Erkenntnissen, Umsetzung, Marktbedingungen, Wettbewerb und Timing.

Den Wertbeitrag einer einzelnen Disziplin darin isoliert bestimmen zu wollen, ist kaum möglich. Und dennoch versuchen wir es immer wieder. Wir versuchen, unseren Wert über Return-on-Investment-Betrachtungen zu rechtfertigen.

Das ist eine Illusion, von der wir uns lösen sollten. Denn ROI setzt eine eindeutige Ursache-Wirkungs-Beziehung voraus. User Research wirkt aber niemals isoliert. Seine Wirkung entfaltet sich im System:

Insights × Umsetzung × Marktbedingungen × Wettbewerb × Zeit

Wenn einer dieser Faktoren schwächelt, leidet das Ergebnis, auch bei exzellenter, objektiver und valider Markt-, Kunden- und Nutzerforschung.  Wer hier nach einem exakten ROI sucht, setzt auf Scheingenauigkeit.

Wirkung dort messen, wo sie entsteht!

Wenn User Research im Entscheidungsprozess wirkt, liegt eine Frage nahe: Warum messen wir seine Wirkung nicht genau dort?

Statt nach einem eindeutigen ROI-Wirkungsbeitrag vergebens zu suchen, sollten wir den Blick auf die Zusammenarbeit mit denjenigen richten, die Entscheidungen treffen:

  • Produktmanagerinnen und Produktmanager
  • Product Owner
  • Fachbereichsleiter und Fachbereichsleiterinnen
  • Top-Management (Marketing, Vertrieb, HR …).

Die zentrale Frage:

„Wie gut konnte ich als UX / User Researcher dich dabei unterstützen, erfolgreich zu sein?“

Diese Perspektive verändert, wie wir den „Business Impact“ unserer Arbeit messen und belegen.

Genau diese Wirkungen werden selten gemessen. Umso wichtiger sind Ansätze. die das ändern – wie zum Beispiel der von Frederik Bader entwickelte Research Promoter Score.

User Research ist – wie strategische Beratung, Mediaplanung oder kreative Arbeit – kein Profit Center. Unser Beitrag liegt in besserer Entscheidungsqualität.

Mein Appell

Es ist an der Zeit, unseren Blick auf UX und User Research zu schärfen.

Weniger Rechtfertigung über ROI.
Weniger Fokus auf das, was wir verhindern.

Mehr Klarheit darüber, was wir tatsächlich bewirken:

  • Wir erhöhen Entscheidungsqualität.
  • Wir reduzieren Unsicherheit.
  • Wir helfen, die richtigen Dinge richtig gut zu gestalten.

Und mehr Klarheit auch zu der Frage: Wie steigern wir die Zufriedenheit von Entscheiderinnen und Entscheidern („Executive Experience“) in unseren Unternehmen, den Nutzenden unsere „Insights“?

Zwischen dem, was wir liefern …

  • eine valide und zuverlässige Datengrundlage
  • klare Schlussfolgerungen
  • nachvollziehbare Handlungsempfehlungen

und dem, was am Ende entschieden und umgesetzt wird, liegen …

  • persönliche Verantwortung von Entscheiderinnen und Entscheidern
  • Erfahrungen aus der Vergangenheit mit Tops und Flops
  • wahrgenommene Risiken und Ängste.

Wie gut versteht ihr, liebe User Researcherinnen und liebe User Researcher, die Menschen in euren Unternehmen, die mit euren Ergebnissen arbeiten und entscheiden?

Ihre Ziele.
Ihre Zwänge.
Ihre Sorgen und Ängste.
Ihre emotionalen Realitäten.
Ihre Risiken, die sie abwägen, eingehen oder meiden müssen.

Executive Experience (EX) als neues Betätigungsfeld für User Researcher (w/m/d)?

Ich frage mich, ich frage euch:

Behandeln wir Entscheider, Manager und Kolleg aus Entwicklung, Marketing, Sales und Produktmanagement manchmal zu wenig als Kunden und Nutzer unserer Arbeit?

Versetzen wir uns zu selten in sie hinein?
Verstehen wir ausreichend, was sie antreibt, woran sie gemessen werden, welche Risiken sie sehen, was sie fühlen und warum sich manche Entscheidungen trotz klarer Datenlage eben nicht nachvollziehbar anfühlen?

Und ist genau das vielleicht einer der Gründe, warum gute UX / User Research manchmal weniger Einfluss entfaltet als sie könnte?

Dieser Beitrag erschien in ähnlicher Form auf marktforschung.de in meiner Kolumne Klarblick UX

Der Beitrag User Research wirksam machen: Impact-Argumentation statt ROI-Illusion! erschien zuerst auf Nutzerbrille.

Tue, 12 May 2026 09:31:00 +0000

Startschuss für die International Computer Music Conference in Harburg

Vom 10. bis 16. Mai 2026 ist Hamburg-Harburg das internationale Zentrum für Computermusik. Hier findet die International Computer Music Conference statt. Der feierliche Auftakt im Kleinen Saal der Elbphilharmonie und der erste Konferenztag an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) sorgten auch für mediales Interesse. 

Das internationale Zentrum für computergestützte Musik liegt eine Woche lang in Hamburg-Harburg: Bei der ICMC HAMBURG 2026 kommen vom 10. bis 16. Mai rund 300 Wissenschaftler:innen, Musiker:innen und Entwickler:innen aus aller Welt zusammen. Die jährlich stattfindende ICMC vereint künstlerische Praxis und wissenschaftliche Forschung. Dabei widmet sie sich der Präsentation und Diskussion neuester Entwicklungen in Musiktechnologie, Künstlicher Intelligenz, interaktiven Systemen und immersiven Audioformaten.

Organisiert wird die ICMC HAMBURG 2026 von der Technischen Universität Hamburg (TUHH), der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Der inhaltliche Fokus der Konferenz würdigt dabei den Transferansatz des gemeinsam gegründeten ligeti zentrums.

Konferenzeröffnung in der Hamburger Elbphilharmonie

Der feierliche Auftakt zur Konferenz fand am 10. Mai 2026 mit einem Konzert im Kleinen Saal der Elbphilharmonie statt. Das Ensemble Resonanz begeisterte unter der präzisen Leitung von Friederike Scheunchen mit Werken von Alexander Schubert, Nicole Brady, Anthony Paul De Ritis, Aigerim Seilova / Steffen Lohrey und dem Computermusik-Pionier Clarence Barlow.

Das Ensemble Resonanz unter der Leitung von Friederike Scheunchen zur Eröffnung der ICMC HAMBURG 2026 im Kleinen Saal der Elbphilharmnie | Fotos: Leonie Sens

In seinen Grußworten hob der Direktor des ligeti zentrums, Prof. Dr. Georg Hajdu, das enorme Potenzial der Verbindung von Musik, Technologie und Forschung hervor. HfMT-Präsident Prof. Dr. Jan Philipp Sprick und TUHH-Präsident Prof. Dr.-Ing. Andreas Timm-Giel betonten das langfristige Potenzial für den Wissenschaftsstandort Hamburg – eine Bewertung, die auch Klaus von Lepel (BWFG) in seinen Begrüßungsworten spiegelte. Er stellte das ligeti zentrum in eine Reihe mit den Exzellenzclustern der Universität Hamburg, deren Erfolg ebenfalls auf der Kooperation inhaltlich starker Bereiche beruht.

This gives Hamburg a truly historic opportunity. We now have the chance to secure and further develop a unique international profile – one that combines artistic excellence, technological innovation, and interdisciplinary research in a way few places in the world can offer.

– Prof. Dr. Jan Philipp Sprick
Prof. Dr. Georg Hajdu, Leiter des ligeti zentrums und Chair der ICMC HAMBURG 2026
Prof. Dr. Jan Philipp Sprick, Präsident der HfMT Hamburg
Prof. Dr.-Ing. Andreas Timm-Giel, Präsident der TUHH
Klaus von Lepel, Referatsleiter bei der Behörde für Wissenschaft und Forschung (BWFG)
Prof. John Chowning, Mitbegründer des CCRMA an der Stanford University 
Ehrengast der ICMC HAMBURG 2026: Prof. John Chowning war ein enger Wegbegleiter György Ligetis und wollte diesen schon in den 1970er-Jahren darin unterstützen, ein Zentrum für Computermusik in Hamburg zu errichten | Foto: Leonie Sens

Ein besonderer Moment des Abends war die Rede des 91-jährigen John Chowning vom Center for Computer Research in Music and Acoustics (CCRMA) der Stanford University, der bereits in den 1970er-Jahren gemeinsam mit György Ligeti an Visionen eines Computer Music Centers in Hamburg arbeitete.

Reception und Austausch unter Teilnehmenden im Foyer des Kleinen Saals der Elbphilharmonie | Foto: Leonie Sens

Workshops, interaktive Installationen und ein Science-Slam

Prof. Georg Hajdu: „Das Motto der Konferenz lautet ‚Innovation, Translation, Participation‘. Es betont die Idee, dass Kunst und Forschung die Köpfe und Herzen der Öffentlichkeit erreichen müssen, um relevant zu bleiben. Deshalb haben wir das Konzept der Off-ICMC wiederbelebt und bieten auch ein Format für ein größeres Publikum an.“

Dieses vom ligeti zentrum organisierte Begleitfestival – die Off-ICMC – richtet sich gezielt an die breite Öffentlichkeit. Eingeladen wird zu Workshops, Performances, Installationen und einem Science-Slam am 12. Mai im neu sanierten Kultur Palast Harburg. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen aus Forschung und Kunst für ein vielfältiges Publikum zugänglich zu machen. Die Teilnahme an den Events der Off-ICMC ist kostenfrei.

Ein Highlight der Off-ICMC: Der Science-Slam am 12. Mai 2026 im neu sanierten Kultur Palast Harburg

Im Programm der ICMC HAMBURG 2026 für das Fachpublikum gibt es unter anderem Konzerte an der TUHH, in der Friedrich-Ebert-Halle sowie im Stellwerk Hamburg. Aufgeführt werden Werke internationaler Komponist:innen, interpretiert von renommierten Ensembles und Soloist:innen, darunter das Ensemble Resonanz, das Ensemble 404, das SPIIC+ Ensemble sowie die Saxophonistin Asya Fateyeva und der Kontrabassist John Eckardt. Einige dieser Konzerte sind öffentlich.

Einen ersten Eindruck bietet das Hamburg Journal des NDR. Das Segment über den Beginn der ICMC HAMBURG 2026 ist in der NDR-Mediathek ab Minute 21:20 nachzusehen. 

Titelfoto: Eröffnungskonzert der ICMC HAMBURG 2026 im Kleinen Saal der Elbphilharmonie | Foto: Leonie Sens

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Wed, 06 May 2026 05:30:00 +0000

Was Product People glücklich macht

In der Product Community wird viel darüber gesprochen, wie gute Produktarbeit aussehen sollte: autonom, nutzerzentriert, outcome-orientiert und agil. Aber wie erleben Product People ihren Arbeitsalltag tatsächlich? Eine Online-Befragung zeigt, welche Rolle gelebte agile Prinzipien, Vertrauen und empfundene Produktwirksamkeit für ihre Arbeitszufriedenheit spielen.

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Sun, 03 May 2026 09:17:52 +0000

Eine Glaskugel vor einem Dämmerungshorizont. Darunter 4 Portraits. 2 Frauen. 2 Männer
Text: 28.5. UX-Design im Wandel

Roundtable am 28.5.26 :: Die Zukunft von UX Wer sind wir morgen und wenn ja, wie viele? – mit den Panelistas Sabine von Nordheim, Thomas Latus, Sabine Hipp und @wolfbruening

Infos: uxhh.de/#roundtable
Tickets: eventbrite.de/e/uxhh-roundtabl

in Hamburg

Thu, 30 Apr 2026 11:06:47 +0000

Von Orgelpfeifen und Software-Plugins, Teil 3: Ein Hamburger Klang geht um die Welt

Von Dr. Fabian Czolbe

Wer heute einen Konzertflügel wie in der Elbphilharmonie hört, hört in den meisten Fällen einen Steinway. Über 90 Prozent der Konzertpianisten weltweit spielen auf einem Instrument dieser Firma – und der größte Teil davon auf einem, das in Hamburg gebaut wurde. Dabei beginnt die Geschichte nicht an der Elbe, sondern im Harz.

Steinway Fabrik in der Schanzenstraße, Hamburg | Foto: unbekannt
Steinway Fabrik in der Schanzenstraße, Hamburg | Foto: unbekannt
Henry E. Steinway | Foto: unbekannt
Henry E. Steinway | Foto: unbekannt

Der 1797 geborene Heinrich Engelhard Steinweg war gelernter Tischler und Orgelbauer. 1850 verließ er mit seiner Familie an Bord der Helena Sloman, dem ersten Hamburger Transatlantikdampfer, Deutschland und wanderte nach New York aus. Hier angekommen amerikanisierte er seinen Namen und gründete 1853 gemeinsam mit seinen Söhnen „Steinway & Sons“. Was folgte, war eine der folgenreichsten Innovationsgeschichten der Musiktechnologie des 19. Jahrhunderts.

Ein Zeitgenosse nannte sie einmal „Stradivari der Klaviere“

Das erste Steinway-Patent wurde 1857 erteilt; es sollten über 120 revolutionäre Entwicklungen folgen, welche die Firma zum wichtigsten Konstrukteur des modernen Klaviers machten: Unter diesen waren etwa die kreuzsaitige Mensur (1859), die erstmals größere Resonanzflächen in Schwingung versetzte, das Sostenuto-Pedal (1875), oder Rimbiegeblock (1880) zum Formen der Flügelkontur aus verleimten Holzfurnierstreifen. Die Instrumente wurden auf Weltausstellungen in New York, London, Paris und Philadelphia gefeiert. Ein Zeitgenosse nannte sie einmal die „Stradivari der Klaviere“.

Rimbiegeblock bei Steinway in Hamburg | Foto: KarlKunde, GPL
Rimbiegeblock bei Steinway in Hamburg | Foto: KarlKunde, GPL

1880 kehrte die Firma nach Deutschland zurück. Hamburg bot als Hansestadt den idealen Zugang zu internationalen Handelswegen: Rohmaterialien ließen sich leichter importieren, fertige Instrumente schnell in alle Welt verschiffen. C. F. Theodore Steinway übernahm die Leitung der neuen Fabrik in der Schanzenstraße und brachte das gesamte technische Wissen der New Yorker Werkstatt mit an die Elbe. 1928 folgte der Umzug an den heutigen Standort in Bahrenfeld, wo jährlich rund 1.400 Instrumente entstehen.

Was Hamburg für Steinway bedeutet, ist nicht bloß Logistik

Was Hamburg für Steinway bedeutet, ist nicht bloß Logistik. Unter denselben Konstruktionsplänen entwickelte sich hier ein eigenständiger Klangcharakter – heller, brillanter, europäischer als die New Yorker Instrumente. Der Grund liegt in unterschiedlichen Materialien: Buche statt Hartahorn im Rahmen, Renner-Mechaniken statt amerikanischer Teile. Vladimir Horowitz bevorzugte Zeit seines Lebens die New Yorker Instrumente, Artur Rubinstein spielte lieber auf Hamburger Flügeln. Dass zwei klanglich verschiedene Steinway-Schulen unter denselben Bauplänen existieren, ist ein einzigartiges Phänomen der Instrumentenbaugeschichte und Zentrum eines weltweiten Klangs – entworfen in New York, verfeinert in Hamburg.

Moog System 55, Moog 1150 Ribbon Controller, Moog 1130 Percussion Controller, Minimoog | Foto: Clusternote, CC BY-SA 4.0
Moog System 55, Moog 1150 Ribbon Controller, Moog 1130 Percussion Controller, Minimoog | Foto: Clusternote, CC BY-SA 4.0

Über die Reihe Von Orgelpfeifen und Software-Plugins

Hamburg ist eine Musikstadt – im 17. Jahrhundert entsteht hier eine der ersten Bürgeropern Europas, große Komponist:innen wirkten seit Jahrhunderten an der Elbe, und heute reihen sich Elbphilharmonie, Musicalproduktionen und die Clubs der Reeperbahn in eine Geschichte, die klassische, populäre und experimentelle Musik gleichermaßen umfasst. Was dabei meist übersehen wird: Hamburg ist seit dem Mittelalter einer der produktivsten Orte der Welt, wenn es um Erfindung und Weiterentwicklung von Musiktechnologie geht – nicht Kulisse, sondern Werkstatt.

Die Serie Von Orgelpfeifen und Software-Plugins erzählt in acht Beiträgen eine Ideengeschichte und eine Geschichte des Wissenstransfers: von der Orgel als Hochtechnologie des Mittelalters bis zum ligeti zentrum als Entwicklungsort hybrider Instrumente der Gegenwart und Zukunft. Eine Einladung, Hamburg neu zu lesen – als Stadt mit technologischen Visionen und Musiktechnologien von Weltgeltung.

Titelfoto: Flügelmodell D-274 aus der Steinway-Fabrik Hamburg, 2012 | Foto: Steinway & Sons CC BY-SA 3.0

Der Beitrag Von Orgelpfeifen und Software-Plugins, Teil 3: Ein Hamburger Klang geht um die Welt erschien zuerst auf ligeti zentrum.

Wed, 29 Apr 2026 15:30:53 +0000

Musik in unserer digitalen Zeit: Programm-Highlights der Off-ICMC

Am 10. Mai 2026 startet die ICMC HAMBURG 2026. Unter dem Motto „Innovation, Translation, Participation“ kommen Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Entwickler:innen aus aller Welt zusammen. Um auch die Öffentlichkeit in aktuelle Entwicklungen der digitalen Musik einzubeziehen, lässt das ligeti zentrum die Tradition der Off-ICMC wieder aufleben. Vom 11. bis 16. Mai finden in ganz Harburg kostenfreie Veranstaltungen statt – darunter Workshops, interaktive Lesungen, Installationen, Performances und ein Science-Slam im frisch renovierten Kultur Palast Harburg.

Seit der Erstausgabe im Jahr 1975 hat sich die International Computer Music Conference (ICMC) zu der zentralen Konferenz im Bereich der computergestützten Musik entwickelt. Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen in Musiktechnologie, Künstlicher Intelligenz, interaktiven Systemen, immersiven Audioformaten sowie deren gesellschaftliche Bedeutung. Die ICMC HAMBURG 2026 wird von der HfMT Hamburg, der TUHH, der HAW Hamburg und dem UKE in enger Zusammenarbeit mit dem ligeti zentrum organisiert.

Off-ICMC: Musik in unserer digitalen Zeit

Mit der Off-ICMC ergänzt das ligeti zentrum das Konferenzprogramm um ein kostenfreies, öffentlich zugängliches Festival. Unter dem Titel „Musik in unserer digitalen Zeit“ richtet sich das Format gezielt auch an Menschen ohne Vorkenntnisse im Bereich der digitalen Musik.

„Das Programm der Off-ICMC wird ergänzend zum offiziellen Konferenzprogramm an ganz verschiedenen Orten in Harburg stattfinden“, berichten die Organisator:innen Joana Naomi Welteke, Christian Tschirner und Nadine Schwalb. Ziel ist es, digitale Musik im Alltag erfahrbar zu machen. „Stell dir vor, du bist auf dem Weg zum Einkaufen und entdeckst auf einmal eine Klanginstallation, auf der du ganz niedrigschwellig musizieren kannst, während Stelzenläufer:innen in beleuchteten Kostümen unsere Programmhefte verteilen.“

Ein Highlight der Off-ICMC: Der Science-Slam am 12. Mai 2026 im neu sanierten Kultur Palast Harburg
Ein Highlight der Off-ICMC: Der Science-Slam am 12. Mai 2026 im neu sanierten Kultur Palast Harburg

Science-Slam im Kultur Palast Harburg

Ein Highlight der Woche: der Science-Slam „Strg+Alt+Musik: Der Science-Slam über Musik in der digitalen Zeit“ im neu sanierten Kultur Palast Harburg am 12. Mai. Das Konzept orientiert sich am Prinzip eines Poetry Slams: Die Teilnehmenden bekommen je zehn Minuten auf der Bühne, um das Publikum zu überzeugen – nicht etwa mit Poesie, sondern mit wissenschaftlichen Thesen. Humor und allgemeine Zugänglichkeit sollen dabei im Mittelpunkt stehen. „Das Ziel ist, dass Wissenschaft nicht nur hinter verschlossenen Türen stattfindet“, so die Organisator:innen aus dem ligeti zentrum. „Über die beste Darbietung entscheidet am Ende das Publikum.“

Während der Hauptteil der Veranstaltung auf Deutsch stattfindet, werden zwei Beiträge auf Englisch präsentiert. Für die Verständlichkeit ist dennoch gesorgt: Zum Einsatz kommt eine Simultan-Übersetzung per Bluetooth-Kopfhörer.   

Kostenfreie Tickets sind über Pretix erhältlich.

Was zeigen Künstler:innen auf der International Computer Music Conference? Installative Einblicke geben Aufschluss | Foto: Rafaela Blanch Pires & Adriano Monteiro
Was zeigen Künstler:innen auf der International Computer Music Conference? Installative Einblicke geben Aufschluss | Foto: Rafaela Blanch Pires & Adriano Monteiro

Workshops, Performances und Installationen

Vom 11. bis zum 16. Mai bietet die Off-ICMC ein vielfältiges Programm für unterschiedliche Altersgruppen. Dazu gehören Workshops, Performances, Installationen und ein gemeinsamer Proben- und Konzertbesuch im Rahmen der ICMC.

„Über eine Kooperation mit dem WorkINGLab der TUHH können wir zwei Workshops anbieten, in denen sowohl Kinder als auch Erwachsene ihre eigenen Musikinstrumente bauen und löten können“, so Nadine Schwalb. Ein Instrument orientiert sich dabei am Prinzip des Theremins, einem der ersten elektronischen Musikinstrumente. In anderen Workshops lernen Teilnehmende anhand von Musik die Grundlagen im Programmieren – und wie sie mit Obst und Gemüse Sounds erzeugen können.

Wie klingt Obst und Gemüse? In diesem Workshop finden wir es gemeinsam heraus | Foto: feeljazz Festival, Jakob Stolz
Wie klingt Obst und Gemüse? In diesem Workshop finden wir es gemeinsam heraus | Foto: feeljazz Festival, Jakob Stolz

Homecoming im ligeti zentrum

Auch das ligeti zentrum selbst ist Teil des Programms. „Am Freitagabend feiern wir eine Art Homecoming“, kündigt Joana Welteke an. „Dann wird das Production Lab in eine Soundbar verwandelt: Es gibt Getränke, die über Lautsprecher im ganzen Raum vertont werden, gefolgt von einer experimentellen, künstlerischen Lesung aus dem Stadtteilbuch „Harburg“ von Bärbel (Bascha) Wegner.“

Schlussendlich ist wirklich für alle etwas dabei, freut sich das Organisationsteam: „Als Erweiterung der ICMC bietet die Off-ICMC tatsächlich Formate für Menschen von null bis 99 Jahren.“

Am 15. Mai 2026 verwandelt sich das Production Lab im ligeti zentrum in eine Soundbar | Foto: Soundbar Kollektiv
Am 15. Mai 2026 verwandelt sich das Production Lab im ligeti zentrum in eine Soundbar | Foto: Soundbar Kollektiv

Das vollständige Programm der Off-ICMC steht in der Onlineübersicht und als digitaler Flyer zur Verfügung. Einige Formate sind so offen angelegt, dass ein spontanes Kommen und Gehen explizit erwünscht ist. Andere Programmpunkte – unter ihnen Workshop-Formate oder ein gemeinsamer Proben- und Konzertbesuch aus dem Programm der ICMC – erfordern eine digitale Anmeldung über Pretix.

Titelbild: Körperfunkkollektiv | Foto: Felix Konerding

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Wed, 29 Apr 2026 09:30:16 +0000

Spec-Driven Development – Wer die Spec schreibt, bestimmt, was gebaut wird

Unser Entwicklungstempo hat sich verändert. Seit wir massiv auf KI setzen, läuft die Umsetzung spürbar schneller – und ich merke, dass wir im Produktmanagement anfangen, hinterher zu hecheln. Anforderungen, die früher erst für den nächsten Sprint klar sein mussten, brauchen jetzt oft eine Klärung gestern. User Research, das Ausarbeiten der richtigen Requirements, Abstimmungen mit Stakeholdern: All das kostet Zeit, die wir gefühlt nicht mehr haben.

In diesem Kontext hat mich einer unserer Entwickler kürzlich auf Thema aufmerksam gemacht, welches in der AI-Coding-Community gerade heiß diskutiert wird: Spec-Driven Development. Meine erste Reaktion war ehrlich gesagt zweigeteilt.

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Mon, 27 Apr 2026 11:23:51 +0000

Von Orgelpfeifen und Software-Plugins, Teil 2: Arp Schnitger und die größte Orgel der Welt

Von Dr. Fabian Czolbe

Wer Ende des 17. Jahrhunderts nach Hamburg kam, brachte mehr mit als Werkzeuge und Gesellen. Arp Schnitger, geboren 1648 an der Unterweser, hatte seine Lehrjahre bei Berendt Hus absolviert und danach die Werkstatt seines Onkels in Stade weitergeführt. Als er 1682 den Hamburger Bürgereid ablegte, wartete bereits der bedeutendste Auftrag seiner Karriere: Für die Hauptkirche St. Nikolai sollte er die größte Orgel Deutschlands bauen.

In fast fünfjähriger Arbeit entstand ein Instrument mit 67 Registern, vier Manualen, Pedal und mehr als 4.000 Pfeifen. Die größte davon, das 32-füßige C, wog gut 430 Kilogramm. Zur Zeit ihrer Einweihung war diese Orgel die größte der Welt — eine Ingenieurleistung ohne Vergleich und ein musiktechnologischer Meilenstein, der Schnitgers internationalen Ruhm begründete. Beim großen Stadtbrand wurden 1842 Kirche und Orgel vollständig vernichtet. Erhalten blieb jedoch die 1693 fertiggestellte Orgel der Hauptkirche St. Jacobi: 60 Register, vier Manuale, rund 4.000 Pfeifen — bis heute das größte klingend überlieferte Orgelwerk vor 1700. Schnitger integrierte dabei älteres Pfeifenmaterial seiner Vorgänger, sodass die Barockorgel bis heute eine hörbare Zeitzeugin norddeutscher Orgelgeschichte seit 1516 ist.

Norddeutsche Barockorgel von Arp Schnitger in der St. Jacobi Kirche, Hamburg | Foto: Kliojünger, CC BY-SA 3.0
Die Norddeutsche Barockorgel von Arp Schnitger in der St. Jacobi Kirche, Hamburg | Foto: Kliojünger, CC BY-SA 3.0

Was Schnitgers Instrumente von denen seiner Zeitgenossen unterschied, war nicht allein die Größe, sondern ein konsequentes klangliches Konzept: starke Bässe im Pedal, kräftige Mixturen in allen Werken und eine Vielfalt an Zungen- und Soloregistern, die sowohl die Begleitung des Gemeindegesangs als auch die virtuosen Phantasien ermöglichten. Dazu kam der sogenannte Hamburger Prospekt — eine in Teilwerke gegliederte Schauseite mit symmetrischen Pedaltürmen und gestaffelten Manualwerken, mit der Schnitger einen gestalterischen Standard setzte, der den Orgelbau bis heute prägt.

Dass diese Innovationen etwas Besonderes waren, sprach sich schnell herum. Dieterich Buxtehude, der damals bekannteste Orgelmeister Norddeutschlands, ließ sich eigens beurlauben, um 1687 die Nikolai-Orgel zu erkunden. Später reisten auch Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach zu Schnitgers Instrumenten. Von Hamburg aus erstreckte sich sein Wirkungskreis über den gesamten nordwestdeutschen Raum, die Niederlande, England, Russland, Spanien und Portugal — für damalige Verhältnisse ein weltweites Unternehmen. Dass der Orgelbau 2017 in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde, ist nicht zuletzt das Erbe dieser Hamburger Tradition.

Moog System 55, Moog 1150 Ribbon Controller, Moog 1130 Percussion Controller, Minimoog | Foto: Clusternote, CC BY-SA 4.0
Moog System 55, Moog 1150 Ribbon Controller, Moog 1130 Percussion Controller, Minimoog | Foto: Clusternote, CC BY-SA 4.0

Über die Reihe Von Orgelpfeifen und Software-Plugins

Hamburg ist eine Musikstadt – im 17. Jahrhundert entsteht hier eine der ersten Bürgeropern Europas, große Komponist:innen wirkten seit Jahrhunderten an der Elbe, und heute reihen sich Elbphilharmonie, Musicalproduktionen und die Clubs der Reeperbahn in eine Geschichte, die klassische, populäre und experimentelle Musik gleichermaßen umfasst. Was dabei meist übersehen wird: Hamburg ist seit dem Mittelalter einer der produktivsten Orte der Welt, wenn es um Erfindung und Weiterentwicklung von Musiktechnologie geht – nicht Kulisse, sondern Werkstatt.

Die Serie Von Orgelpfeifen und Software-Plugins erzählt in acht Beiträgen eine Ideengeschichte und eine Geschichte des Wissenstransfers: von der Orgel als Hochtechnologie des Mittelalters bis zum ligeti zentrum als Entwicklungsort hybrider Instrumente der Gegenwart und Zukunft. Eine Einladung, Hamburg neu zu lesen – als Stadt mit technologischen Visionen und Musiktechnologien von Weltgeltung.

Dr. Fabian Czolbe

Dr. Fabian Czolbe ist habilitierter Musikwissenschaftler mit Forschungsschwerpunkten in der Musik und dem Musiktheater des 20./21. Jahrhunderts, der elektronischen Musik, der Klangkunst/Klangperformance, der Musikästhetik, der Notation sowie kompositorischen Schreib- und Schaffensprozessen in der Musik. Als Dramaturg wirkte er an Musiktheaterprojekten mit, schreibt als Musikjournalist für Zeitschriften und entwickelt für die akademische Lehre und Museen multimediale Vermittlungskonzepte. Innerhalb der Agentur für Vermittlung und gesellschaftliche Teilhabe vertritt er den Bereich der Musikwissenschaft

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Sat, 14 Mar 2026 17:18:47 +0000

Du bis ein UX-Blogger aus Hamburg oder Deine Firma in der Metropolregion Hamburg hat einen Blog und kümmert sich um die UX von Produkten und Services? Dann nehmen wir gerne Deinen RSS-Feed für auf.
Denn das Syndikat fließt wieder mprove.de/blogs/rss/index.php?

( Jetzt schon im Menü; und bald auch direkt auf der Site uxhh.de )

Sun, 01 Feb 2026 11:02:44 +0000

9 kleine Fotos mit Impressionen vom Event. Publikum und Referent und ein Beamer-Bild

Fotos – Feedback – Referenzen zum UX Roundtable mit Thorsten Barré "AUF" uxHH >> uxhh.de/roundtable/archiv/inde

Thu, 08 Jan 2026 19:40:59 +0000

Save the date & get your ticket now for the Hamburg UX Roundtable on 29-Jan-2026 :: Thorsten Barré from on "One UX to rule them all? Multi-Touchpoint UX für die ZDF Streaming-Plattform"

uxhh.de/#roundtable

Fri, 05 Dec 2025 07:49:01 +0000

night scene with a christmas market and a ship. lots of lights and reflections

Will you join us at the uXmas gathering at Fleetinsel Christmas Market next Tuesday Dec-9?
Info and registration via eventbrite >> eventbrite.de/e/uxmas-gatherin

Mon, 17 Nov 2025 21:06:45 +0000

Der als Foto-Galerie zum Nachschauen und -schwelgen
photo.mprove.net/gallery/25/wu

/zusammengestellt von @mprove

World Usability Day
2025

Thu, 21 Aug 2025 15:05:52 +0000

Stefani Rohrbeck zu Gast im Roundtable am 9.9.25

User Experience ist Wandel. Um nicht immer den gleichen Quark zu produzieren, müssen auch Abläufe in Design- und Produktteams verändert werden. Wie gelingt es uns, Teams auf neue Ziele einzunorden? Stefani diskutiert mit uns die Bedingungen für erfolgreiche Transformationen.

Infos und (kostenfreie) Tickets :: uxhh-change.eventbrite.de/

Tue, 29 Jul 2025 09:15:03 +0000

Impressionen vom wunderbaren »UX and the FUTURE«-Roundtable bei prismeo.
Vielen Dank an Kai Klopsch und Jan Maas für die Gastfreundschaft; an Kai auch für seinen Vortrag!

Bilder: photo.mprove.net/gallery/25/ux

/photos @mprove et al.

Mon, 16 Jun 2025 14:32:13 +0000

Offenbar ein Lokal mit einem UXR-Plakat an der Wand. Außerdem eine Lampe aus roten kleinen Flaschen

Herzliche Einladung zum Sommer-uxHH-Dinner-Roundtable am Montag, den 14.Juli bei mama neben dem Rathaus.
Tickets: uxhh-summer-2025.eventbrite.de/

Mon, 21 Apr 2025 16:14:41 +0000

Eine LED-Konsole. Zulesen: MAY 26 2025. UX and the FUTURE

SaveTheDate :: Roundtable am 26.5.2025 in der Hamburger HafenCity. Kostenlose Early Bird Tickets gibt es ab sofort via uxhh.de/#aktuell

Thu, 13 Feb 2025 10:08:46 +0000

Ein Blick auf uxhh.de

(und etwas mehr) für Hamburg

Mon, 13 Jan 2025 20:53:20 +0000

Holzlettern zeigen spiegelverkehrt: UXWRITING

"Erfolgsfaktor UX-Writing" – Sichere Dir jetzt ein kostenfreies Ticket für den nächsten Roundtable am 30.1. mit Isabelle von Moeller und Sebastian Kopp:
Infos und Ticket: uxhh.de/

Thu, 24 Oct 2024 12:21:45 +0000

Panel mit 5 Leuten. Im Hintergrund ein Zebrastreifen mit den Worten: Design for Good or Evil.

Designing for a Better World 🌎 🌍 🌏 Noch 3 Wochen bis zum WUD (World Usability Day) am 14. November – Live an der HAW Finkenau. Wir treffen uns und laden Euch alle herzlich zu Diskussionen und Vorträgen rund um Design, Accessibility/Zugänglichkeit, sowie Nachhaltigkeit ein.
Organisiert wird der kostenlose Spätnachmittag von uns und dem SUX-Netzwerk.

Programm und kostenfreie Tickets via wudhh.de/

Wed, 16 Oct 2024 09:17:44 +0000

is back. Save the date or (even better) get your free ticket for 14-Nov-2024 :: wudhh.de/

Thu, 23 May 2024 10:33:40 +0000

[ 🎞️ ]

Der Film zum Roundtable über Kollaboration im Virtuellen Raum.

Links und Infos: uxhh.de/roundtable/archiv/inde

/Ein Film von Prismeo prismeo.de/

Thu, 23 May 2024 09:46:59 +0000

Zitat: "Wenn es uns gelingt, die drahtlose Technologie perfekt anzuwenden, verwandelt sich die Erde in ein riesiges Gehirn. Wir werden fähig sein, uns über riesige Distanzen hinweg zu unterhalten.
Und nicht nur das, wir werden uns durch das Fernsehen und die Telefonie so perfekt sehen und hören können, als säßen wir uns direkt gegenüber, auch wenn uns viele Kilometer trennen.
Die Instrumente, mit denen wir all das durchführen können, werden sehr viel einfacher sein als unser heutiges Telefon. Die Menschen werden es in ihren Jackentaschen tragen können." –Nikola Tesla, 1926

"Wenn es uns gelingt, die drahtlose Technologie perfekt anzuwenden, verwandelt sich die Erde in ein riesiges Gehirn. …
Und nicht nur das, wir werden uns durch das Fernsehen und die Telefonie so perfekt sehen und hören können, als säßen wir uns direkt gegenüber, auch wenn uns viele Kilometer trennen.
Die Instrumente, mit denen wir all das durchführen können, werden sehr viel einfacher sein als unser heutiges Telefon. …" –Nikola , 1926
/via linkedin.com/posts/janmaas_kol